Spielberichte „1. Mannschaft“


23.09.2018 7. Spieltag SV Dammheim I – SG Albersweiler/Eußerthal 1:0 (1:0)

Zuschauer: ca. 50

Tor: Fächner

Richtig eng wurde es gegen Ende nochmal bei der ersten Mannschaft! Nachdem man in der 36. Minute durch den starken Jannik Fächner (Schuss aus 18 Metern flach links) in Führung ging, dachten viele Zuschauer vielleicht an einen deutlicheren Erfolg der Schwarz-Weißen. Vor Allem aber der Wind im zweiten Spielabschnitt machte jedoch einen Strich durch die Rechnung. Er trug die langgeschlagenen Bälle von Daniel Becker wie ein Boomerang immer wieder zurück, so war es schwer vor das Tor der Gäste zu kommen. Ein paar Mal schaffte man es dennoch, ohne jedoch den Spielstand zu erhöhen. Ein Tor von Joshua Wurm wurde wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt, in der ersten Halbzeit auf der Gegenseite das Gleiche. So spielten die Albersweilrer in der Schlussphase mit dem Wind und versuchten mit langem Hafer erfolgreich zu werden- vergeblich!

Endlich auch den ersten Dreier für die Welzel-Buben, die nun kommenden Sonntag in Vorderweidenthal auf das magische Dreieck Ben Köhler/Schmidt/Gast treffen werden. Forza SVD!

So spielten sie: Becker- Birnbach, Theuer, Buckel, Rocker- Ruda, Stripf, Herzog, Fächner- Lonski, Wurm
Bank: Schneider, Völlinger, Hüttling

MAN OF THE MATCH: Jannik Fächner

04.04.2018 20. Spieltag • SV Dammheim I – VTG Queichhambach II 3:0 (1:0)

Zuschauer: ca. 20

Tor: Rocker, Wurm, Schneider

Beste Leben! Gutes Wetter, angenehme Temperaturen und laute Menschen in der Kneipe in der ich mich gerade befinde. Entschuldigung also im Voraus für alle Unzulänglichkeiten und grammatischen Fehler die ich begehen werde.
Vorgestern war mal wieder Matchday, Gott sei Dank mal wieder zuhause. Unser letztes Heimspiel, abgesehen von dem Spiel auf dem LGS-Gelände, datiert vom 08.10.2017, also schon sechs Monate her.
Dementsprechend rege war auch der Andrang in der Willi-Klag-Arena, die Eintrittsgelderkasse zählte rund zehn zahlende Zuschauer, also kaum noch Luft nach oben, die Parkplätze waren Picke Packe voll und die Stadt Landau musste sogar extra Personal an Polizei abstellen in Form von Philipp Rödel und Marius Lauth. Glücklicherweise kam es aber zu keinerlei Ausschreitungen der VTG- oder SVD-Ultras. Lediglich die Fans vom VfB Annweiler 1919 e.V., die mit dem SV Dammheim eine ausgiebige Fanfreundschaft pflegen, geiferten in diversen Foren gegen den Lokalrivalen aus dem Hornbach-Land!

Aber genug drumrum geredet, kommen wir zur Partie. Es war das erste Wiedersehen mit dem Winterabgang Jalal Omar, der in der Vorwoche gegen den SV Landau-West einen Hattrick schnüren konnte. Grundsätzlich waren die Quoten auf die Gäste besser, schließlich konnten sie auch das Hinspiel mit 4:0 für sich entscheiden. Auf dem wie immer sehr ebenen Rasenplatz an der Bornheimer Straße kehrten Denis Stripf, Stefan Blenke und natürlich Jannik Fächner zurück in die Startelf, während sich Daniel Mühl aus disziplinarischen Gründen rausrotierte. „Ich kann momentan kein Sport machen, ich muss gucken dass meine Haare wachsen damit ich endlich wieder wie ein Student aussehe“, so Mühl vor der Partie.
Das Spiel begann gut aus Sicht der Schwarz-Weißen, man machte früh Druck und nahm die Rahmenbedingungen besser an als der Gegner. Fast jeder versuchte Kurzpass landete nicht dort wo er landen sollte und Einwürfe gab es auch in Hülle und Fülle. Die technischen Fähigkeiten von Queichhambach und vor Allem vom Ex-Fürther Christian Kuhl kamen nicht zum Tragen. Edeltechniker Rubinho (Ruben Lehmann) kam auch nur von der Bank. So kam Jannik Fächner nach 18 Minuten zu einem befreienden Seitenwechsel auf Daniel Schneider, der sich bei Ballannahme schon im Strafraum befand. Sein Gegenspieler lief in vollem Lauf in den Rücken der Brandenburger-Legende, der Schiedsrichter checkte noch kurz seine neusten WhatsApp-Nachrichten und pfiff mit Verzögerung zum unumstrittenen Strafstoß. Niemand beschwerte sich, alles war glasklar. Auch wer den fälligen Elfer schießen sollte war klar, Schneiders Plautzenbruder Markus Rocker verwandelte mehr oder weniger sicher zur 1:0-Führung.
Nach diesem Schock kamen die Queichhambacher ein wenig besser ins Spiel, Abwehrchef Blenke hielt jedoch die Schotten dicht und auch Marco Hüttling nahm dem Stürmer der Gäste jegliche Lust am Kicken. Dann wäre da ja noch die Rettungsaktion à la Javi Martinez, als Simon Harsch unmittelbar vor dem Einschuss durch Lauth den Ball wegspitzeln konnte. Das war die erste von zwei überragenden Defensivaktionen in dieser Partie.
Die Zweite ereignete sich kurz nach Seitenwechsel, wieder war es Lauth der frei vor dem Tor auftauchte. Diesmal war es jedoch Daniel Becker himself, der den Ball aus drei Metern genau wie vor drei Wochen gegen Vorderweidenthal unschädlich machte!
In der 60. Meter legte Joshua Wurm dann einen langen Ball von Blenke auf Birnbach ab. Der war jedoch umringt von Orange-Blauen, irgendwie gelangte der Ball jedoch in den Strafraum, wo Wurm am schnellsten schaltete und vor Rödel den Ball über die Linie drückte, 2:0!
Danach war das Spiel eigentlich gegessen, Queichhambach machte ein bisschen auf, Damm kam zu Kontergelegenheiten und in der 80. Minute kam ein langer Ball in die Queichhambacher Defensive, weder Torhüter noch Innenverteidiger wussten wer den Ball jetzt bearbeiten sollte, also kam der Ball auf Umwegen zu Daniel Schneider, der aus 30 Metern ins leere Tor traf und noch gemütlich den Innenpfosten mitnahm.
Das Spiel war gegessen, die ersten drei Heimpunkte wurden verdientermaßen eingepackt und sicher im Clubhaus bei Birgit Gottlieb verstaut! Am Sonntag geht es gegen den nächste Abtrünnigen Chris Bauer!

So spielten sie: Becker- Blenke, Hüttling, Stripf, Rocker- Birnbach, Harsch, Herzog, Schneider, Fächner- Wurm
Bank: Richter, Rippen, Dreibach, Boos, Berger

MAN OF THE MATCH: Marco Hüttling

01.04.2018 • 19. Spieltag • SV Völkersweiler I – SV Dammheim I 4:2(1:2)

Tor: Wurm, Mühl

Ein ereignisreicher Tag heute, erst erscheint ein Bericht unserer Frauenmannschaft in der Rheinpfalz (!), und jetzt kommen zwei Spielberichte an einem Tag in die sozialen Netzwerke. Zur Untermalung unserer Gefühlswelt nach dem Spiel gegen Völkersweiler unsere lebende Legende Carsten Jancker nach dem verlorenen Champions-League-Finale 1999 gegen Manchester!

Wie ihr schon seht handelt es sich in diesem Spiel um eine Niederlage, daher wird der Bericht nicht so happig ausfallen wie einer nach drei Punkten, jedoch lässt sich dieses Spiel auch sehr gut zusammenfassen:
Auf dem Mount Völkersweiler war an diesem Sonntag die Welt noch in Ordnung, die Ziegen mähten, die Kühe muhten und der SVV bestritt wie alle zwei Wochen ein Heimspiel. Die Einheimischen pilgerten mit Wanderstock und Familie rauf auf den Berg, auf dem die Sonne noch stärker zu scheinen schien als im Dorf. Die Zeichen standen gut für die Einheimischen, schließlich gewann man auch das Hinspiel mit 3:1.
Auf dem kleinen und engen Rasen schien jedoch ein anderes Drehbuch geschrieben.
Bereits nach fünf Minuten fand sich Joshua Wurm 16 Meter vor und mit dem Rücken zum Tor wieder, ein Einwurf ließ er direkt in den Strafraum tropfen zu Thomas Birnbach, der bis zur Grundlinie vordrang und den Ball dann maßgerecht zu Wurm wieder an den Elfmeterpunkt zurücklegte. Wurm schoss mit links in die rechte obere Ecke zum 1:0 ein!
Auch wenn sich das Wetter scheinbar von dem unstetigen Petrus erholt hat, der Platz lies nicht viele Bälle verspringen und es wurde in Folge viel mit langen Bällen operiert. Während dies bei Völkersweiler zusehends zu Gefahr führte, versandeten praktisch alle langen Bälle der Gäste.
Nach 20 Minuten zündete Markus Rocker aka MRSupergeil den Turbo und zog in Jonathan Pitroipa-Manier in die Mitte. Nur ein Völkersweiler’er Gehfehler kurz vor dem Strafraum konnte den dienstältesten Spieler des SVD stoppen. Den anschließenden Freistoß versenkte Daniel Mühl direkt ins Mauereck zum 2:0, sein drittes Tor in seinem dritten Rückrundenspiel, der Junge hat einen Lauf.
Statt jedoch diese komfortable Führung über die Runden, bzw. die ersten 45 Minuten zu bringen, schlief man auf der rechten Seite mehrmals und ließ in der 44. Minute einen Spielzug zu, der nach Hereingabe zum Anschlusstreffer führte. Eine gute erste Halbzeit der Schwarz-Weißen, die jedoch mehr kämpferisch als spielerisch überzeugen konnten. Böse Zungen behaupten, das Fehlen von Jannik Fächner aka Zinedine Zidane hatte einen großen Anteil daran.
In der zweiten Halbzeit verschlief man gleich den Beginn und kassierte in den ersten zehn Minuten gleich zwei Tore, was natürlich fiel an der psychischen Stabilität der Truppe nagte, die heute von Ersatzcoach T. Birnbach gecoacht wurde. Man war fortan nicht mehr so präsent wie zu Beginn und auch die spielerische Finesse ging den, wie die SpVgg Oberhausen/Barbelroth 1919 e.V. so schön zu sagen pflegt, #BoysInWhite komplett ab. So fiel noch das 2:4 und auch eine gelb-rote Karte zehn Minuten vor Schluss tat nichts mehr zur Sache!

So spielten sie: Becker- Harsch, Boss, Berger- Hüttling, Herzog, Rocker, Mühl, Birnbach- Schneider, Wurm
Bank: Michaelis, Rippen, Bräunling

25.03.2018 • 18. Spieltag SpVgg Alberweiler/Eußerthal I – SV Dammheim 2:1 (1:0)

Tor: Mühl

Es hat lange gebraucht um diese Niederlage auf Papier zu bringen und hier einen Bericht zu verfassen. Ich entschuldige mich für die Verspätung und gelobe Besserung, aber bei solchen Spielen brauche ich Zeit für mich. 😀
Erstmal auf dem Bild, ein historisches Stück, Carsten Ramelow mit einem jungen Joshua Wurm bei der Überreichung der 10 Gebote eines Manndeckers.

Diese Gebote hätte Wurm beherzigen müssen gegen seinen Gegenspieler mit roter Mähne, hat es jedoch nicht getan. Sein Gegenspieler hat beide Tore für die Gastgeber auf dem engen Geläuf in Eußerthal erzielt, beide nach Standards. Auch defensiv lieferte besagter Doppeltorschütze eine astreine Leistung ab und ließ nur eine Chance zu, die jedoch kläglich vergeben wurde.
Außer diese beiden Tore spielte sich die meiste Spielzeit vor dem Tor von Marius Milanovici ab, der rumänischen Albersweiler/Eußerthal-Legende ab, die meiste Zeit jedoch ohne Ertrag.
An einem der ersten schönen Frühlingstage des Jahres war es lediglich der in der Halbzeit eingewechselte Daniel Mühl, der unmittelbar nach Wiederanpfiff den Ausgleich erzielte.
Die erstmalige Führung der AlbEus fiel unmittelbar vor der Halbzeit in der 43. Minute nach einer Ecke. Die erste Halbzeit war ein durchaus gut anzusehendes Spiel der Dammheimer, lediglich das Zählbare sprang nicht heraus.
In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte knüpfte man da an, ließ jedoch nach dem Ausgleich nichts folgen.
Man versäumte es in die Zweikämpfe zu kommen und wie am Anfang in die Spitze zu spielen. So kam es, dass ca. in der 70 Minute ein langer Freistoß aus dem Halbfeld, Absender „Düse“, in Rotschopf Timo Johann einen würdigen Abnehmer fand und auf 2:1 stellte.
So ließ man gegen einen direkten Konkurrenten wichtige Punkte liegen und ist nun am morgigen Ostersamstag in der Bringschuld auf dem Buckel in Völkersweiler. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, Anstoß 14:30 Uhr.

So spielten sie: Becker- Blenke, Hüttling, Stripf, Rocker- Harsch, Schneider, Birnbach, Herzog, Fächner- Wurm

Bank: Mühl, Welzel, Berger

22.05.2016 • 30. Spieltag • SV Dammheim – SG Schweigen/Rechtenbach/Oberotterbach 1:0 (0:0)

Zuschauer: ca. 300

Tor: Rocker

Es war soweit. Der Tag des Entscheidungsspiels ist gekommen. Vor diesem Spieltag befindet sich die SpVgg Bad Bergzabern auf Platz eins mit 65 Punkten. Dammheim war einen Punkt dahinter und Dörrenbach weitere zwei Punkte dahinter. Folglich war an diesem letzten Spieltag alles möglich: Meisterschaft, Aufstieg, Entscheidungsspiel oder gar eine Dreierrelegation. Sollte der SV Dammheim jedoch gewinnen, sind sie durch, egal ob als Erster oder Zweiter.

Für diesen Tag hat sich der Wettergott nicht lumpen lassen und sommerliche Temperaturen sowie vorerst blauen Himmel über Dammheim geschickt. Vor der Partie wurden noch der langjährige Spielleiter Tobias Wurm sowie sein Sohn Joshua Wurm verabschiedet. Tobias Wurm hört nach 18 Jahren als Spielleiter beim SV Dammheim auf, sein Sohn wechselt zur Viktoria nach Herxheim.

Alle Nebenkriegsschauplätze mal ausgeblendet begann das Spiel äußerst nervös. Vor Allem Eckbälle taten es den Dammheimer in der Anfangsphase an. Gleich fünf Stück in den ersten zehn Minuten. Nach gut 25 Minuten kontrollierter Offensive der Dammheimer bauten auch die Gäste langsam ihr Offensivspiel aus. Schwer traf es auch Marco Hüttling, der sich in der 40. Minute am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Dafür kam Coach Marco Knoll ins Spiel. Schweigen-Rechtenbach, sich auf dem vierten Platz befindend, hatte zwar kein Wörtchen mehr in Sachen Aufstieg mitzusprechen, wollte es den Dammheimern nicht leicht machen. So ging es auch nach 45 Minuten torlos in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Knollknaben nun auf die eigene Kurve, die mit 100 Zuschauern gut, aber nicht sehr gut bestückt war.

Markus Buckel war zur zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen und verlieh dem Offensivspiel der Dammheimer einen neuen Schub. Er war es auch der in der 60. Minute zu einem Eckball von der rechten Seiten antrat. Was nach dieser Ecke folgte, war bekannt: Kopfball Markus Rocker-Tor. Die Kopfballmaschine Markus Rocker versenkte den Ball unhaltbar für jeden Torhüter im linken Eck.

Danach machten die Gäste dann immer mehr Druck und löste die Abwehrreihe zusehends auf, Dammheim schaffte es jedoch nicht, ihre Konter richtig auszuspielen. So kam es wie es kommen musste und Schweigen/Rechtenbach drängte auf das Ausgleichstor. Kurz vor Schluss fiel dann sogar noch ein Tor für die Gäste, welches jedoch nicht zählte, da es aus einer Abseitsposition heraus entstand.

So gab es nach dem Abpfiff dann kein Halten mehr und Dammheim feierte den ersten Aufstieg seit fünf Jahren. Die geschundenen Körper der Dammheimer Mannen wurden fortan bis in die späten Stunden hinein mit Flüssigkeiten versorgt, die den Gemütszustand mancher verbesserten, anderer aber auch verschlechterten. Das Kollektiv zeigte sich dann später noch verantwortlich für die Demolierung eines Reifens des Traktor-Hängers von Willi Klag, der als Siegeszug durch das Dorf herhielt. Dennys Ditzel fiel in einen frühzeitigen Winterschlaf und schläft wahrscheinlich immer noch in der Turnhalle. Daniel Mühl steht immernoch mit dem Mikrofon in der Hand auf dem Balkon und fragt, wo all seine Gleichgesinnten sind. Man munkelt auch, dass Markus Buckel immernoch der Stärkste von Allen ist und keiner gegen ihn da ist. Markus Rocker wachte am nächsten Tag mit einem CUT an der Stirn auf, welcher natürlich aus dem Power-Kopfball zum 1:0 resultierte. Geschichten wie diese gab es noch unzählige mehr, der Spielbericht soll jedoch nicht zu einem Tagebuch verkommen, deshalb hör ich jetzt auf, auch wenn Daniel Becker mit Sicherheit immernoch auf der Suche nach Facebook-Profilen von Spielerfrauen ist. 😀

+++ FORZA SVD –> Dammheim goes B-Klasse!!! +++

 

So spielten die Aufstiegshelden:

Tor: Daniel Becker
Abwehr: Jens Kreutzmann, Felix Theuer-Arnold,  Markus Rocker
Mittelfeld: Marco Hüttling (40. Knoll), Daniel Mühl, Valentin Kobsarenko, Felix Gretoire, Thomas Birnbach (45. Buckel)
Sturm: Georg Blesinger (67. Arnold), Joshua Wurm

Bank: Sebastian Lonski, Marco Knoll, Markus Buckel, Maximilian Arnold, Patrick Berger

 


 

 

01.05.2016 • 28. Spieltag • SV Dammheim – SV Mörzheim 2:0 (0:0)

Tore: Rocker, Arnold

Gegen Mörzheim sahen die Dammheimer noch nie gut aus. Das war das Motto dieses Spiels. Am drittletzten Spieltag musste der SV Dammheim gewinnen, um eine Chance auf den Aufstieg zu wahren. Im Hinspiel reichte es gegen Mörzheim nur zu einem 1:1.
Bei schönem Wetter begegneten sich zwei Fußball-Philosophien, die verschiedener nicht sein könnten. Auf der einen Seite der Offensiv- und Ballbesitzfußball von Marco Knoll, auf der anderen Seite die pragmatischere und defensivere Variante von Michael Kaiser, der durch seine Spielweise nicht im Geringsten den Spaß am Fußball vermitteln wollte.
So stellte sich das Mörzheimer Bollwerk vom Anpfiff weg in die eigene Hälfte und ließ die Gastgeber machen. In der ersten Halbzeit mit Erfolg: Zwar konnte Mörzheim keinen einzigen Torschuss bei Torhüter Stefan Strauß landen, der für den kranken Daniel Becker einsprang. Trotzdem ließen die Mörzheimer keine allzu großen Möglichkeiten zu.
So war die Überschrift des Dammheimer Spiels in den ersten 45 Minuten „In Schönheit sterben“. Tot war man jedoch noch nicht, es gab ja immernoch eine zweite Halbzeit.
Zehn Minuten in der zweiten Halbzeit angekommen erzwang dann der SV Dammheim in Person von Valentin Kobsarenko einen Elfmeterpfiff. Den Elfmeter verschoss Markus Rocker, den Nachschuss jedoch ließ er sich nicht nehmen. Auch nach dem längst überfälligen Führungstor machte der SV Mörzheim keine Anstalten, offensiver zu stehen. Zehn Minuten vor Schluss wurde ihre 6er-Kette in der Defensive dann zur 5er-Kette. Maxi Arnold nutzte diese totale Offensive der Gäste aus und markierte kurz vor Schluss dann das spielentscheidende 2:0.
So ist der SV Dammheim mit drei weiteren Punkten immernoch im Rennen um den Aufstieg in die B-Klasse Südpfalz West und hat nächsten Sonntag den SV Silz vor der Brust.
So spielten sie: Strauß | Knoll, Theuer-Arnold, Rocker | Hüttling, Mühl, Buckel, Kobsarenko, Welzel | Birnbach, Wurm
Bank: Arnold, Berger

 


 

17.04.2016 • 26. Spieltag • SV Dammheim – SV Mörlheim 3:0 (1:0)

Tore: Mühl, Wurm, Gretoire

Nachdem Essingen, vielleicht auch aus Angst, in die Oststaffel abwanderte, hatte der SV Dammheim in dieser Runde nur zwei richtige Derbys, und zwar Hin-und Rückspiel gegen den SV Mörlheim, der im Tausch mit den Essingern erst wieder seit Sommer in der selben Liga wie die Dammer spielt. Das Hinspiel haben die Mörlheimer auf heimischem Geläuf hochverdient mit 3:1 gewonnen und spielen auch sonst eine blitzsaubere Saison, was ihnen bis zu diesem Spieltag auch den ersten Tabellenplatz bescherte.

Der Rasen in Dammheim  war viel zu tief und sehr seifig. Mitten im Frühling regnete es seit den frühen Morgenstunden pausenlos, es war Fritz-Walter-Wetter. Während viele Partien abgesagt wurden, sah man in den Augen jedes einzelnen Spielers den Willen, heute als Sieger vom Platz zu gehen. Nicht nur bei den Dammern, auch bei den Gästen, die vor dem Spiel mit extrem lauter Trash-Metal-Musik auf sich aufmerksam machten.

Ab dem Zeitpunkt, als die Spieler den Rasen der Willi-Klag-Arena zum Warmmachen betraten, hörte der Regen auf und es war, als wolle Petrus der Wettergott selbst das Spiel verfolgen. Ihm taten es auch einige Ligakonkurrenten gleich, denen es bei diesem Wetter nicht vergönnt war zu spielen.

Allen voran die SpVgg Bad Bergzabern füllte 50 Prozent der legendären Haupttribüne. Insgesamt kamen rund 150 Zuschauer um das Duell zwischen Tabellenführer und Tabellenvierten zu verfolgen.

Für alle Spätankömmlinge, denen der Topspiel-Verkehr zu schaffen machte, gab es zu Beginn des Spiels eine bittere Nachricht: Sie haben ein Tor verpasst. Ein Tor, welches schon nach vier Minuten fiel. Thomas Birnbach brachte wie einst Manfred Kaltz eine Flanke aus dem Halbfeld butterweich in den Strafraum. Daniel Mühl wartete am rechten Pfosten und konnte unhaltbar zur Führung einköpfen. Seit seinem Comeback zeigt sich Mühl in Topform und ist sowohl defensiv als auch vor dem Tor zu einer wahren Waffe geworden. Im siebten Spiel in der Rückrunde ist dies nun schon sein fünftes Tor. So viele Tore schießt der Kapitän der Knoll-Knaben sonst nur auf der Playstation.

Mörlheim zeigte sich geschockt und ließ in den Folgeminuten noch drei gute Chancen der Gastgeber zu. Dann rissen sie jedoch, allen voran Tobias Suckow, das Spiel an sich und kamen über Ballbesitz ins Spiel. Klappte es anfangs gut über die Mitte, probierte man nach und nach nur noch lange Bälle auf den langen Mittelstürmer Christian Vogel, der von Markus Rocker jedoch so kalt gestellt wurde wie das Bier im Sommer. Auch die Aufreger kamen nicht zu kurz, gelbe Karten wurden vor Allem in Hälfte eins fleißig verteilt. Die letzten paar Minuten des ersten Durchgangs fingen sich die Dammer wieder und kamen mit sehenswerten Ballstrafetten immer wieder ins letzte Drittel. In der letzten Aktion vor dem Halbzeitpfiff brachte Felix Gretoire einen Eckball flach an den kurzen Pfosten. Georg Blesinger wollte per Hacke ins Tor verlängern, der Verteidiger und Keeper Robin Ehrstein hatten jedoch was dagegen und wehrten dann auch noch den Nachschuss von Joshua Wurm ab.

In der Halbzeit konnten sich nun beide Teams von dem laufintensiven Match erholen, welches nicht gerade begünstigt wurde durch die Tiefe des Platzes.

Aus der Kabine kam eine unveränderte Mörlheimer Elf, beim SVD wurde Jens Kreutzmann verletzungsbedingt ausgewechselt. Für ihn übernahm Marco Hüttling die Position des zentralen defensiven Mittelfeldspielers.

In den ersten Augenblicken, ja ich würde fast sagen Minuten, der zweiten Halbzeit war der Truppe von Marco Knoll eine leichte Verunsicherung anzusehen, die sich jedoch kurz darauf wieder legte. Der SV Mörlheim fuhr fort mit mehr Ballbesitz, konnte den Abwehrriegel der Dammheimer um Felix Theuer-Arnold, Steffen Welzel und Markus Rocker allerdings nie entscheidend knacken.

So kam es, dass in der 61. Minute Valentin Kobsarenko blitzschnell das Mittelfeld überbrückte und den eingewechselten Markus Buckel auf dem linken Flügel schickte. Der ließ sich nicht zweimal bitten und lief auf der linken Seite in den Strafraum ein und legte auf Höhe des Elfmeterpunkts quer, wo Joshua Wurm mit links einschob.

Mit der Sicherheit eines 2:0 leistete man sich jedoch wieder Unkonzentriertheiten und so kam es nicht von ungefähr, dass Felix Theuer-Arnold lediglich drei Minuten nach dem Tor mit einer Ampelkarte vom Platz gestellt wurde. Eine heiße Phase der Partie bahnte sich an. Der Dammheimer Mannschaft fehlte offensiv die Entlastung, wenn auch defensiv bisweilen alles gut ging.Jeder hohe Ball landete entweder bei der Dammheimer Abwehr oder beim tadellos aufspielenden Daniel Becker, der dieser schwierigen Witterung mit großer Souveränität entgegentrat. Ab 15 Minuten vor dem Ende stellten die Gäste dann um und lösten ihre Viererkette um Spielertrainer Sebastian Vogel auf. Dies nutzte Felix Gretoire durch einen Konter in der 85. Minute zum 3:0 und machte den Deckel drauf auf eine gelungen Revanche für das Hinspiel.

Mit diesem Spiel überholte man die Erzrivalen in der Tabelle, wenn auch dort noch die Punkte von dem Spielabbruch gegen Wilgartswiesen noch fehlen.

Der SVD meldet sich mit diesem Sieg zurück im Aufstiegsrennen und ist vor Allem auch durch die Defensive, die nun schon zum fünften Mal kein Gegentor kassiert hat, zurecht dort wo er jetzt steht. Am nächsten Sonntag spielt man auswärts gegen die zweite Mannschaft der TuS Frankweiler.

+++ DERBYSIEGER DERBYSIEGER HEY, HEY +++

So spielten sie: Becker | Welzel, Theuer-Arnold, Rocker | Kreutzmann, Mühl, Kobsarenko, Gretoire, Birnbach | Blesinger, Wurm
Bank: Berger, Pfirrmann, Hüttling, Buckel
Beste Spieler: Becker, Mühl, Kobsarenko


 

10.04.2016 • 24. Spieltag • SV Vorderweidenthal/Birkenhördt II – SV Dammheim 0:9 (0:7)

Tore: Birnbach (2x), Buckel, Rocker (2x), Wurm (2x), Blesinger, Mühl

An diesem wunderschönen Frühlingsssonntag in der Südpfalz stand für die Dammheimer mal wieder eine Reise in den Pfälzer Wald bevor. Nach dem unvollständigen Spiel vergangene Woche freute man sich auf einen Gegner, der dieses Mal hoffentlich auch gewillt war, über die volle Spielzeit zu gehen. Auf einer sehr weitläufigen, aber wie ein Teppich anmutenden Spielwiese kam der SV Dammheim von Beginn an sehr gut ins Spiel.

Nach etwa acht Minuten war es Thomas Birnbach, der einen Schuss von Daniel Mühl entscheidend abfälschte und das weiße Ballett in Führung schoss. Was nun folgte war fast wie auf der Kirmes: Jeder Schuss ein Treffer. Zu zwei Elfmetern von Markus Buckel und Markus Rocker gesellten sich Tore von Joshua Wurm, Georg Blesinger, Daniel Mühl und wiederum Thomas Birnbach. So stand es unerwartet aber verdient 0:7 nach 45 Minuten.

In der zweiten Hälfte kontrollierte Dammheim zwar immernoch die Partie, brachte aber meist den letzten Pass nicht an den Mann. So waren es lediglich noch Joshua Wurm und Markus Rocker, die den Endstand von 9:0 Toren herbeiführten.

Man schoss sich also warm für das Derby gegen den SV Mörlheim, der mit zwei Punkten vor Dammheim Tabellenführer ist. Im Hinspiel verlor man mit 1:3. Um 15:00 Uhr kommenden Sonntag sind alle Zuschauer herzlich willkommen, um diesem Spitzenspiel beizuwohnen.

 

So spielten sie: Becker | Welzel, Theuer-Arnold, Rocker | Mühl, Hüttling, Kobsarenko, Birnbach, Buckel | Blesinger, Wurm
Bank: Gretoire, Kreutzmann, Berger


28.02.2016 • 20. Spieltag • SG Albersweiler/Eußerthal II – SV Dammheim 0:3 (0:1)

Tore: Wurm, Mühl, Rocker

Nach einer ausgiebigen Wintervorbereitung ertönte heute endlich wieder der Startschuss für die Rückrunde 2016. Der SV Dammheim, der die längste Zeit Tabellenführer war, musste in den letzten beiden Spielen im alten Jahr zwei bittere Niederlagen einstecken und kann sich jetzt keinen Ausrutscher mehr erlauben. Die zweite Garde von Albersweiler kämpft nach wie vor um den Klassenverbleib. Das Hinspiel ging mit 4:1 an die Dammheimer.

Ein für diese Jahreszeit optimaler Rasen und trockenes Wetter umgarnten diesen 20. Spieltag. Nach einer 0:5-Pleite in einem Testspiel gegen Viktoria Neupotz vergangene Woche reisten die „Knollknaben“ nicht mit dem allergrößten Selbstvertrauen an.

Die ersten fünf Minuten waren geprägt von Fehlpässen und Unsicherheiten. Nach diesen Startschwierigkeiten groovten sich die Dammheimer jedoch ein und hatten sehr viel Ballbesitz. Vor Allem über rechts, die Seite von Markus Buckel, wurden einige Möglichkeiten herausgespielt. Hervorzuheben ist auch das Pflichtspielcomeback von Skipper Daniel Mühl, der nach einer Schambeinentzündung endlich wieder dabei sein kann. Nach 25 Minuten dann spielte sich Markus Buckel durch einen Doppelpass auf der rechten Seite frei und spielte den Ball in den Strafraum. Der misslungene Klärungsversuch brachte Markus Rocker aus 16 Metern in eine gute Schussposition. Der Keeper der Gastgeber ließ den Ball zur Seite klatschen, wo dann Joshua Wurm mutterseelenalleine lauerte und zur Führung einschob.

Zehn Minuten später sah Markus Buckel, bis dahin bester Mann auf dem Platz, die Ampelkarte. Zwei Minuten zuvor sah er wegen taktischem Foul die gelbe Karte. Die zweite gelbe Karte bekam er, da der Schiedsrichter eine Schwalbe im Strafraum gesehen haben soll. Fortan spielten die Dammheimer dann zu zehnt. In der zweiten Halbzeit ließ man es sich jedoch kaum anmerken, dass man in Unterzahl ist. Man spielte weiter gut nach vorne. In der 55. Minute ließ dann Wurm einen langen Ball von Thomas Birnbach durch. Der Ball erreichte Daniel Mühl, der in den Strafraum stieß und den Ball gekonnt am Keeper vorbeischob. Weiterhin meinte man sogar,  die Dammheimer wären ein Mann mehr. In der 80. Minute setzte dann Markus Rocker nach einer mustergültigen Flanke von Pfirrmann per Kopfball den Schlusspunkt.

Unter dem Strich steht eine gute kämpferische Leistung der Dammheimer, die mit zehn Mann das Spiel klar bestimmten und wichtige drei Punkte einfuhren.

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