Spielberichte „1. Mannschaft“


22.05.2016 • 30. Spieltag • SV Dammheim – SG Schweigen/Rechtenbach/Oberotterbach 1:0 (0:0)

Zuschauer: ca. 300

Tor: Rocker

Es war soweit. Der Tag des Entscheidungsspiels ist gekommen. Vor diesem Spieltag befindet sich die SpVgg Bad Bergzabern auf Platz eins mit 65 Punkten. Dammheim war einen Punkt dahinter und Dörrenbach weitere zwei Punkte dahinter. Folglich war an diesem letzten Spieltag alles möglich: Meisterschaft, Aufstieg, Entscheidungsspiel oder gar eine Dreierrelegation. Sollte der SV Dammheim jedoch gewinnen, sind sie durch, egal ob als Erster oder Zweiter.

Für diesen Tag hat sich der Wettergott nicht lumpen lassen und sommerliche Temperaturen sowie vorerst blauen Himmel über Dammheim geschickt. Vor der Partie wurden noch der langjährige Spielleiter Tobias Wurm sowie sein Sohn Joshua Wurm verabschiedet. Tobias Wurm hört nach 18 Jahren als Spielleiter beim SV Dammheim auf, sein Sohn wechselt zur Viktoria nach Herxheim.

Alle Nebenkriegsschauplätze mal ausgeblendet begann das Spiel äußerst nervös. Vor Allem Eckbälle taten es den Dammheimer in der Anfangsphase an. Gleich fünf Stück in den ersten zehn Minuten. Nach gut 25 Minuten kontrollierter Offensive der Dammheimer bauten auch die Gäste langsam ihr Offensivspiel aus. Schwer traf es auch Marco Hüttling, der sich in der 40. Minute am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Dafür kam Coach Marco Knoll ins Spiel. Schweigen-Rechtenbach, sich auf dem vierten Platz befindend, hatte zwar kein Wörtchen mehr in Sachen Aufstieg mitzusprechen, wollte es den Dammheimern nicht leicht machen. So ging es auch nach 45 Minuten torlos in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Knollknaben nun auf die eigene Kurve, die mit 100 Zuschauern gut, aber nicht sehr gut bestückt war.

Markus Buckel war zur zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen und verlieh dem Offensivspiel der Dammheimer einen neuen Schub. Er war es auch der in der 60. Minute zu einem Eckball von der rechten Seiten antrat. Was nach dieser Ecke folgte, war bekannt: Kopfball Markus Rocker-Tor. Die Kopfballmaschine Markus Rocker versenkte den Ball unhaltbar für jeden Torhüter im linken Eck.

Danach machten die Gäste dann immer mehr Druck und löste die Abwehrreihe zusehends auf, Dammheim schaffte es jedoch nicht, ihre Konter richtig auszuspielen. So kam es wie es kommen musste und Schweigen/Rechtenbach drängte auf das Ausgleichstor. Kurz vor Schluss fiel dann sogar noch ein Tor für die Gäste, welches jedoch nicht zählte, da es aus einer Abseitsposition heraus entstand.

So gab es nach dem Abpfiff dann kein Halten mehr und Dammheim feierte den ersten Aufstieg seit fünf Jahren. Die geschundenen Körper der Dammheimer Mannen wurden fortan bis in die späten Stunden hinein mit Flüssigkeiten versorgt, die den Gemütszustand mancher verbesserten, anderer aber auch verschlechterten. Das Kollektiv zeigte sich dann später noch verantwortlich für die Demolierung eines Reifens des Traktor-Hängers von Willi Klag, der als Siegeszug durch das Dorf herhielt. Dennys Ditzel fiel in einen frühzeitigen Winterschlaf und schläft wahrscheinlich immer noch in der Turnhalle. Daniel Mühl steht immernoch mit dem Mikrofon in der Hand auf dem Balkon und fragt, wo all seine Gleichgesinnten sind. Man munkelt auch, dass Markus Buckel immernoch der Stärkste von Allen ist und keiner gegen ihn da ist. Markus Rocker wachte am nächsten Tag mit einem CUT an der Stirn auf, welcher natürlich aus dem Power-Kopfball zum 1:0 resultierte. Geschichten wie diese gab es noch unzählige mehr, der Spielbericht soll jedoch nicht zu einem Tagebuch verkommen, deshalb hör ich jetzt auf, auch wenn Daniel Becker mit Sicherheit immernoch auf der Suche nach Facebook-Profilen von Spielerfrauen ist. 😀

+++ FORZA SVD –> Dammheim goes B-Klasse!!! +++

 

So spielten die Aufstiegshelden:

Tor: Daniel Becker
Abwehr: Jens Kreutzmann, Felix Theuer-Arnold,  Markus Rocker
Mittelfeld: Marco Hüttling (40. Knoll), Daniel Mühl, Valentin Kobsarenko, Felix Gretoire, Thomas Birnbach (45. Buckel)
Sturm: Georg Blesinger (67. Arnold), Joshua Wurm

Bank: Sebastian Lonski, Marco Knoll, Markus Buckel, Maximilian Arnold, Patrick Berger

 


 

 

01.05.2016 • 28. Spieltag • SV Dammheim – SV Mörzheim 2:0 (0:0)

Tore: Rocker, Arnold

Gegen Mörzheim sahen die Dammheimer noch nie gut aus. Das war das Motto dieses Spiels. Am drittletzten Spieltag musste der SV Dammheim gewinnen, um eine Chance auf den Aufstieg zu wahren. Im Hinspiel reichte es gegen Mörzheim nur zu einem 1:1.
Bei schönem Wetter begegneten sich zwei Fußball-Philosophien, die verschiedener nicht sein könnten. Auf der einen Seite der Offensiv- und Ballbesitzfußball von Marco Knoll, auf der anderen Seite die pragmatischere und defensivere Variante von Michael Kaiser, der durch seine Spielweise nicht im Geringsten den Spaß am Fußball vermitteln wollte.
So stellte sich das Mörzheimer Bollwerk vom Anpfiff weg in die eigene Hälfte und ließ die Gastgeber machen. In der ersten Halbzeit mit Erfolg: Zwar konnte Mörzheim keinen einzigen Torschuss bei Torhüter Stefan Strauß landen, der für den kranken Daniel Becker einsprang. Trotzdem ließen die Mörzheimer keine allzu großen Möglichkeiten zu.
So war die Überschrift des Dammheimer Spiels in den ersten 45 Minuten „In Schönheit sterben“. Tot war man jedoch noch nicht, es gab ja immernoch eine zweite Halbzeit.
Zehn Minuten in der zweiten Halbzeit angekommen erzwang dann der SV Dammheim in Person von Valentin Kobsarenko einen Elfmeterpfiff. Den Elfmeter verschoss Markus Rocker, den Nachschuss jedoch ließ er sich nicht nehmen. Auch nach dem längst überfälligen Führungstor machte der SV Mörzheim keine Anstalten, offensiver zu stehen. Zehn Minuten vor Schluss wurde ihre 6er-Kette in der Defensive dann zur 5er-Kette. Maxi Arnold nutzte diese totale Offensive der Gäste aus und markierte kurz vor Schluss dann das spielentscheidende 2:0.
So ist der SV Dammheim mit drei weiteren Punkten immernoch im Rennen um den Aufstieg in die B-Klasse Südpfalz West und hat nächsten Sonntag den SV Silz vor der Brust.
So spielten sie: Strauß | Knoll, Theuer-Arnold, Rocker | Hüttling, Mühl, Buckel, Kobsarenko, Welzel | Birnbach, Wurm
Bank: Arnold, Berger

 


 

17.04.2016 • 26. Spieltag • SV Dammheim – SV Mörlheim 3:0 (1:0)

Tore: Mühl, Wurm, Gretoire

Nachdem Essingen, vielleicht auch aus Angst, in die Oststaffel abwanderte, hatte der SV Dammheim in dieser Runde nur zwei richtige Derbys, und zwar Hin-und Rückspiel gegen den SV Mörlheim, der im Tausch mit den Essingern erst wieder seit Sommer in der selben Liga wie die Dammer spielt. Das Hinspiel haben die Mörlheimer auf heimischem Geläuf hochverdient mit 3:1 gewonnen und spielen auch sonst eine blitzsaubere Saison, was ihnen bis zu diesem Spieltag auch den ersten Tabellenplatz bescherte.

Der Rasen in Dammheim  war viel zu tief und sehr seifig. Mitten im Frühling regnete es seit den frühen Morgenstunden pausenlos, es war Fritz-Walter-Wetter. Während viele Partien abgesagt wurden, sah man in den Augen jedes einzelnen Spielers den Willen, heute als Sieger vom Platz zu gehen. Nicht nur bei den Dammern, auch bei den Gästen, die vor dem Spiel mit extrem lauter Trash-Metal-Musik auf sich aufmerksam machten.

Ab dem Zeitpunkt, als die Spieler den Rasen der Willi-Klag-Arena zum Warmmachen betraten, hörte der Regen auf und es war, als wolle Petrus der Wettergott selbst das Spiel verfolgen. Ihm taten es auch einige Ligakonkurrenten gleich, denen es bei diesem Wetter nicht vergönnt war zu spielen.

Allen voran die SpVgg Bad Bergzabern füllte 50 Prozent der legendären Haupttribüne. Insgesamt kamen rund 150 Zuschauer um das Duell zwischen Tabellenführer und Tabellenvierten zu verfolgen.

Für alle Spätankömmlinge, denen der Topspiel-Verkehr zu schaffen machte, gab es zu Beginn des Spiels eine bittere Nachricht: Sie haben ein Tor verpasst. Ein Tor, welches schon nach vier Minuten fiel. Thomas Birnbach brachte wie einst Manfred Kaltz eine Flanke aus dem Halbfeld butterweich in den Strafraum. Daniel Mühl wartete am rechten Pfosten und konnte unhaltbar zur Führung einköpfen. Seit seinem Comeback zeigt sich Mühl in Topform und ist sowohl defensiv als auch vor dem Tor zu einer wahren Waffe geworden. Im siebten Spiel in der Rückrunde ist dies nun schon sein fünftes Tor. So viele Tore schießt der Kapitän der Knoll-Knaben sonst nur auf der Playstation.

Mörlheim zeigte sich geschockt und ließ in den Folgeminuten noch drei gute Chancen der Gastgeber zu. Dann rissen sie jedoch, allen voran Tobias Suckow, das Spiel an sich und kamen über Ballbesitz ins Spiel. Klappte es anfangs gut über die Mitte, probierte man nach und nach nur noch lange Bälle auf den langen Mittelstürmer Christian Vogel, der von Markus Rocker jedoch so kalt gestellt wurde wie das Bier im Sommer. Auch die Aufreger kamen nicht zu kurz, gelbe Karten wurden vor Allem in Hälfte eins fleißig verteilt. Die letzten paar Minuten des ersten Durchgangs fingen sich die Dammer wieder und kamen mit sehenswerten Ballstrafetten immer wieder ins letzte Drittel. In der letzten Aktion vor dem Halbzeitpfiff brachte Felix Gretoire einen Eckball flach an den kurzen Pfosten. Georg Blesinger wollte per Hacke ins Tor verlängern, der Verteidiger und Keeper Robin Ehrstein hatten jedoch was dagegen und wehrten dann auch noch den Nachschuss von Joshua Wurm ab.

In der Halbzeit konnten sich nun beide Teams von dem laufintensiven Match erholen, welches nicht gerade begünstigt wurde durch die Tiefe des Platzes.

Aus der Kabine kam eine unveränderte Mörlheimer Elf, beim SVD wurde Jens Kreutzmann verletzungsbedingt ausgewechselt. Für ihn übernahm Marco Hüttling die Position des zentralen defensiven Mittelfeldspielers.

In den ersten Augenblicken, ja ich würde fast sagen Minuten, der zweiten Halbzeit war der Truppe von Marco Knoll eine leichte Verunsicherung anzusehen, die sich jedoch kurz darauf wieder legte. Der SV Mörlheim fuhr fort mit mehr Ballbesitz, konnte den Abwehrriegel der Dammheimer um Felix Theuer-Arnold, Steffen Welzel und Markus Rocker allerdings nie entscheidend knacken.

So kam es, dass in der 61. Minute Valentin Kobsarenko blitzschnell das Mittelfeld überbrückte und den eingewechselten Markus Buckel auf dem linken Flügel schickte. Der ließ sich nicht zweimal bitten und lief auf der linken Seite in den Strafraum ein und legte auf Höhe des Elfmeterpunkts quer, wo Joshua Wurm mit links einschob.

Mit der Sicherheit eines 2:0 leistete man sich jedoch wieder Unkonzentriertheiten und so kam es nicht von ungefähr, dass Felix Theuer-Arnold lediglich drei Minuten nach dem Tor mit einer Ampelkarte vom Platz gestellt wurde. Eine heiße Phase der Partie bahnte sich an. Der Dammheimer Mannschaft fehlte offensiv die Entlastung, wenn auch defensiv bisweilen alles gut ging.Jeder hohe Ball landete entweder bei der Dammheimer Abwehr oder beim tadellos aufspielenden Daniel Becker, der dieser schwierigen Witterung mit großer Souveränität entgegentrat. Ab 15 Minuten vor dem Ende stellten die Gäste dann um und lösten ihre Viererkette um Spielertrainer Sebastian Vogel auf. Dies nutzte Felix Gretoire durch einen Konter in der 85. Minute zum 3:0 und machte den Deckel drauf auf eine gelungen Revanche für das Hinspiel.

Mit diesem Spiel überholte man die Erzrivalen in der Tabelle, wenn auch dort noch die Punkte von dem Spielabbruch gegen Wilgartswiesen noch fehlen.

Der SVD meldet sich mit diesem Sieg zurück im Aufstiegsrennen und ist vor Allem auch durch die Defensive, die nun schon zum fünften Mal kein Gegentor kassiert hat, zurecht dort wo er jetzt steht. Am nächsten Sonntag spielt man auswärts gegen die zweite Mannschaft der TuS Frankweiler.

+++ DERBYSIEGER DERBYSIEGER HEY, HEY +++

So spielten sie: Becker | Welzel, Theuer-Arnold, Rocker | Kreutzmann, Mühl, Kobsarenko, Gretoire, Birnbach | Blesinger, Wurm
Bank: Berger, Pfirrmann, Hüttling, Buckel
Beste Spieler: Becker, Mühl, Kobsarenko


 

10.04.2016 • 24. Spieltag • SV Vorderweidenthal/Birkenhördt II – SV Dammheim 0:9 (0:7)

Tore: Birnbach (2x), Buckel, Rocker (2x), Wurm (2x), Blesinger, Mühl

An diesem wunderschönen Frühlingsssonntag in der Südpfalz stand für die Dammheimer mal wieder eine Reise in den Pfälzer Wald bevor. Nach dem unvollständigen Spiel vergangene Woche freute man sich auf einen Gegner, der dieses Mal hoffentlich auch gewillt war, über die volle Spielzeit zu gehen. Auf einer sehr weitläufigen, aber wie ein Teppich anmutenden Spielwiese kam der SV Dammheim von Beginn an sehr gut ins Spiel.

Nach etwa acht Minuten war es Thomas Birnbach, der einen Schuss von Daniel Mühl entscheidend abfälschte und das weiße Ballett in Führung schoss. Was nun folgte war fast wie auf der Kirmes: Jeder Schuss ein Treffer. Zu zwei Elfmetern von Markus Buckel und Markus Rocker gesellten sich Tore von Joshua Wurm, Georg Blesinger, Daniel Mühl und wiederum Thomas Birnbach. So stand es unerwartet aber verdient 0:7 nach 45 Minuten.

In der zweiten Hälfte kontrollierte Dammheim zwar immernoch die Partie, brachte aber meist den letzten Pass nicht an den Mann. So waren es lediglich noch Joshua Wurm und Markus Rocker, die den Endstand von 9:0 Toren herbeiführten.

Man schoss sich also warm für das Derby gegen den SV Mörlheim, der mit zwei Punkten vor Dammheim Tabellenführer ist. Im Hinspiel verlor man mit 1:3. Um 15:00 Uhr kommenden Sonntag sind alle Zuschauer herzlich willkommen, um diesem Spitzenspiel beizuwohnen.

 

So spielten sie: Becker | Welzel, Theuer-Arnold, Rocker | Mühl, Hüttling, Kobsarenko, Birnbach, Buckel | Blesinger, Wurm
Bank: Gretoire, Kreutzmann, Berger


28.02.2016 • 20. Spieltag • SG Albersweiler/Eußerthal II – SV Dammheim 0:3 (0:1)

Tore: Wurm, Mühl, Rocker

Nach einer ausgiebigen Wintervorbereitung ertönte heute endlich wieder der Startschuss für die Rückrunde 2016. Der SV Dammheim, der die längste Zeit Tabellenführer war, musste in den letzten beiden Spielen im alten Jahr zwei bittere Niederlagen einstecken und kann sich jetzt keinen Ausrutscher mehr erlauben. Die zweite Garde von Albersweiler kämpft nach wie vor um den Klassenverbleib. Das Hinspiel ging mit 4:1 an die Dammheimer.

Ein für diese Jahreszeit optimaler Rasen und trockenes Wetter umgarnten diesen 20. Spieltag. Nach einer 0:5-Pleite in einem Testspiel gegen Viktoria Neupotz vergangene Woche reisten die „Knollknaben“ nicht mit dem allergrößten Selbstvertrauen an.

Die ersten fünf Minuten waren geprägt von Fehlpässen und Unsicherheiten. Nach diesen Startschwierigkeiten groovten sich die Dammheimer jedoch ein und hatten sehr viel Ballbesitz. Vor Allem über rechts, die Seite von Markus Buckel, wurden einige Möglichkeiten herausgespielt. Hervorzuheben ist auch das Pflichtspielcomeback von Skipper Daniel Mühl, der nach einer Schambeinentzündung endlich wieder dabei sein kann. Nach 25 Minuten dann spielte sich Markus Buckel durch einen Doppelpass auf der rechten Seite frei und spielte den Ball in den Strafraum. Der misslungene Klärungsversuch brachte Markus Rocker aus 16 Metern in eine gute Schussposition. Der Keeper der Gastgeber ließ den Ball zur Seite klatschen, wo dann Joshua Wurm mutterseelenalleine lauerte und zur Führung einschob.

Zehn Minuten später sah Markus Buckel, bis dahin bester Mann auf dem Platz, die Ampelkarte. Zwei Minuten zuvor sah er wegen taktischem Foul die gelbe Karte. Die zweite gelbe Karte bekam er, da der Schiedsrichter eine Schwalbe im Strafraum gesehen haben soll. Fortan spielten die Dammheimer dann zu zehnt. In der zweiten Halbzeit ließ man es sich jedoch kaum anmerken, dass man in Unterzahl ist. Man spielte weiter gut nach vorne. In der 55. Minute ließ dann Wurm einen langen Ball von Thomas Birnbach durch. Der Ball erreichte Daniel Mühl, der in den Strafraum stieß und den Ball gekonnt am Keeper vorbeischob. Weiterhin meinte man sogar,  die Dammheimer wären ein Mann mehr. In der 80. Minute setzte dann Markus Rocker nach einer mustergültigen Flanke von Pfirrmann per Kopfball den Schlusspunkt.

Unter dem Strich steht eine gute kämpferische Leistung der Dammheimer, die mit zehn Mann das Spiel klar bestimmten und wichtige drei Punkte einfuhren.


29.11.2015 • 18. Spieltag • SpVgg Bad Bergzabern – SV Dammheim 3:0 (1:0)

Topspiel in der Kurstadt. Das war zumindest die Verpackung. Ein Sturmtief lag über der Südpfalz, als Tabellenführer Dammheim auf dem etwas schwammigen aber für die Wetterverhältnisse guten Rasen dem Tabellendritten aus Bergzabern begegnete. Beide trennen vor dem Spiel nur zwei Punkte, was 14 Spielen ohne Niederlage auf Seiten der Gastgeber zu verdanken ist. Das Hinspiel gewann der SVD mit 1:0.
Die erste Hälfte begann ausgeglichen, wobei Bergzabern galliger wirkte und auch mehr Ballbesitz hatte. Mit der ersten Chance auf der Seite der Gäste wurde Gottlieb freigespielt, der jedoch einen Heber nicht ins gegnerische Tor bringen kann. Das wäre die frühe Führung gewesen. In Folge gab es auf beiden Seiten mehr Halbchancen als alles andere, bis in der Nachspielzeit ein Ball durch den Wind falsch eingeschätzt wurde und im Mittelfeld verloren ging. Bergzabern verlor keine Zeit und spielte in die Spitze, wo Dennis Bohlen mit einem satten links Schuss ins lange untere Eck den Führungstreffer erzielte.
Während Bergzabern nach Wiederanpfiff in Halbzeit zwei so weiter spielte, wie sie in der ersten Halbzeit aufhörten, stellten die Dammer alle Bemühungen ein, wie ein Tabellenführer zu wirken. Lange Bälle und keinerlei spielerische Struktur machten es den Gastgebern einfach, Mal für Mal durch zu kommen. So führte ein Missverständnis in der Defensive zum 0:2 und kurz darauf noch zum 0:3.
Eine unrühmliche Niederlage der Dammheimer, mit der man sogar auf Rang vier zurückfällt. Sollte nicht jeder Einzelne seine Einstellung gegenüber dem Fußball überdenken, wird es ganz düster mit dem Aufstiegsbestreben, welches nach wie vor besteht. Jetzt geht es im letzten Spiel 2015 auswärts gegen den SV Dörrenbach, die durch den Ausrutscher die Tabellenführung übernahmen.

So spielten sie: Becker | Blesinger, Theuer-Arnold, Berger, Rocker | Wurm, Birnbach, Gretoire, Hüttling, Gottlieb | Lonski
Bank: Pfirrmann, Knoll, Welzel, Kobsarenko


 

22.11.2015 • 17. Spieltag • SV Dammheim – TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim III 5:0 (1:0)

Tore: Buckel, Gottlieb, Wurm (2x), Lonski

Der Winter ist nun auch in Dammheim angekommen. Nach zwei Auswärtsspielen durften die Fans mal wieder in die Willi-Klag-Arena pilgern, um dem SV Dammheim bzw. der Fortuna aus Billigheim die Daumen zu drücken. Das Wetter war trocken wie die getrockneten Würste im Clubhaus Dammheims. Dafür war es draußen aber auch ebenso kaltwie das frische Bier vom Faß.
Nach zuletzt drei Unentschieden wollte der Spitzenreiter Dammheim endlich mal wieder drei Punkte einfahren. Im Hinspiel in Ingenheim kam man gegen den Aufsteiger nicht über ein 1:1 hinaus.
Nachdem um 14:30 Uhr die Partie mit einer Schweigeminute in Gedenken an die Opfer von Paris eröffnet wurde, ließ sich der SVD nicht lange bitten. Einen Steilpass von Thomas Birnbach fand mit Markus Rocker einen Mitspieler. Gerade in den Strafraum eingedrungen spitzelte er das Leder am Keeper der Gäste vorbei und wurde elfmeterreif gefällt. Das sah auch der Unparteiische so. Markus Buckel verwandelte wie einst Andy Brehme im WM-Finale 1990 unhaltbar links unten. Es war sein viertes Saisontor.
In der Folge ließen die Knollknaben ein wenig die Struktur vermissen. Bei Besitz des Balles agierte man häufig zu überhastet und kam so nicht zu weiteren Chancen. Billigheim erarbeitete sich hingegen zwei bis drei gute Möglichkeiten, die der gut aufgelegte Daniel Becker jedoch zu entschärfen wusste.
Die zweiten 45 Minuten begannen dann ähnlich. Lange Bälle wurden zum Usus. In der 60. Minute war es dann der bisher sehr blasse Joshua Wurm, der einen Ball über die Abwehr zu Thomas Gottlieb hob, der zum 2:0 einschob. Auch für ihn war es der vierte Saisontreffer.
Nur eine Minute später kam Markus Buckel bis an die Grundlinie durch und brachte den Ball flach in die Mitte. Der eingewechselte Valentin Kobsarenko, der durch ein hohes Laufpensum überzeugte, ließ den Ball überragend durch auf Joshua Wurm, der mit links aus zehn Metern den Ball über die Linie brachte. In der
80. Minute war es dann der eingewechselte Sebastian ‚Lewandowski‘ Lonski, der den Ball nach Zuspiel von Markus Rocker aus 16 Metern im Winkel versenkte. Den Schlusspunkt setzte dann wiederum Joshua Wurm zwei Minuten vor Schluss. Ein Querschläger in den Strafraum landete bei Lonski, der den Ball nicht richtig traf. Selbiger kullerte dann durch den Strafraum und fand in Wurm seinen Abnehmer.Endlich mal wieder drei Punkte und vor Allem ein deutlicher Erfolg. So konnte man die Tabellenführung verteidigen und spielt nun nächsten Sonntag in Bergzabern.
Forza SVD

So spielten sie: Becker | Blesinger, Theuer-Arnold, Berger | Kreutzmann, Birnbach, Gretoire, Buckel, Gottlieb | Rocker, Wurm
Bank: Pfirrmann, Lonski, Welzel, Hüttling, Kobsarenko


 

15.11.2015 • 16. Spieltag •  TuS Schaidt II – SV Dammheim 1:1 (0:0)

Tor: Birnbach

Und wieder kein Sieg für den SV Dammheim. Auf dem Kunstrasen des TuS Schaidt kam der Tabellenführer nicht über ein 1:1 hinaus. Die erste Halbzeit war langweilig. Beide Mannschaften hatten ungefähr die selben Spielanteile, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. In der zweiten Hälfte übernahm dann der SVD die Kontrolle und erarbeitete sich Chance um Chance. Erst in der 70. Minute folgte dann durch einen platzierten Schuss von Thomas Birnbach die Erlösung. Aus ungefähr 18 Metern traf er zum 1:0.

Fortan spielte man aber nicht dominant wie vorher weiter, man ließ sich in die eigene Hälfte drängen und spielte viel zu ängstlich und defensiv. Die Folge waren etliche Freisöße für die Gastgeber. Ab der 75. Minute war die Sonne untergegangen. In der 95. Minute schätzte dann Marco Hüttling denn Ball falsch ein und sprang zum falschen Zeitpunkt hoch und wollte den Ball aus dem Strafraum klären. Statt den Ball jedoch zu treffen traf der Ball ihn….an der Hand. So gab es einen umstrittenen Elfmeter, der verwandelt wurde.

Dammheim ist immernoch Erster, unverdient. Es muss endlich wieder konsequenter Offensivfußball gezeigt werden ohne nach einer Führung nervös zu werden und sich komplett zurückzuziehen. Außerdem muss man lernen, mit Schiedsrichterentscheidungen zu leben, egal wie unverständlich sie sind.

So spielten sie: Becker | Blesinger, Theuer-Arnold, Berger | Hüttling, Birnbach, Gretoire, Buckel, Kobsarenko | Lonski, Wurm
Bank: Welzel, Knoll, Pfirrmann
Beste Spieler: Hüttling, Buckel, Birnbach


08.11.2015 • 15. Spieltag • SG Schweigen-Rechtenbach/Oberotterbach – SV Dammheim 2:2 (0:0)

Tore: Kobsarenko, Birnbach

Es ging um die Herbstmeisterschaft. Rückt alles näher zusammen oder setzt sich der SV Dammheim an der Tabellenspitze ein bisschen ab? Diese Frage galt es zu beantworten. In Oberotterbach fand man bei frühlingshaften Temperaturen einen wahren Acker vor. Kurzpassspiel war aufgrund dieser Unebenheiten kaum möglich. Beide Mannschaften, sowohl Tabellenführer als auch Tabellenzweiter Schweigen mussten über den Kampf kommen.

Schon die Anfangsphase deutete an, welch zerfahrenes Spiel vor uns liegt. Nach gut fünf Minuten nickte Joshua Wurm zur Führung ein, der Schiedsrichter pfiff ihn jedoch wegen angeblicher Abseitsstellung zurück. In den Folgeminuten war es eigentlich nur der SV Dammheim, der sich gefährlich vor das gegnerische Tor spielte. Eine verunglückte Flanke von Wurm aus gut 35 Metern sprang vom Innenpfosten aus dem Tor heraus. Eine weitere hundertprozentige Chance bot sich Wurm noch, als Gottlieb ihm den Ball mustergültig querlegte, Wurm jedoch verzog. In den ersten 45 Minuten kam Schweigen-Rechtenbach nur durch einen Weitschuss gefährlich vors Tor von Daniel Becker.

Nach der Halbzeitpause legte Dammheim dann sogar noch eine Schippe drauf und schnürte den Gastgeber förmlich im letzten Drittel des Feldes ein. Die Schwarz-Weißen hatten eine Chance nach der anderen. In der 50. Minute traf dann der eingewechselte Valentin Kobsarenko zum 1:0, nachdem der Ball nach einer Hereingabe abgeprallt ist und Kobsarenko mutterseelenallein im Strafraum vorzufinden war.

In den Folgeminuten ging es genau so weiter. Eine Volleyabnahme von Kobsarenko ging nur knapp neben das Tor und auch ein Linksschuss von Thomas Gottlieb traf nur das Aluminium. So kam es, dass für die Gastgeber ein Abwehrfehler und ein Angriff reichte, um den Ausgleich in der 70. Minute zu erzielen.

Dammheim steckte jedoch nicht auf und in der 80. Minute wurden sie dann belohnt: Nachdem Gottlieb im Strafraum gefällt wurde, zeigte der gut pfeifende Schiedsrichter auf den Punkt. Da die beiden nominellen Elfmeterschützen Buckel und Rocker nicht spielten, schnappte sich Birnbach den Ball und versenkte sicher zu der Führung. Aber anstatt das Ergebnis zu verwalten, schienen sich die Verteidiger Dammheims zu lange über das Führungstor zu freuen. Denn direkt nach dem Wiederanstoß fiel auf ähnliche Art und Weise wie das erste Gegentor das 2:2. In der Schlussphase hatte dann noch Wurm eine erneut riesengroße Chance um das Spiel zugunsten der Dammheimer zu entscheiden, vergab jedoch.

So hat man weiterhin noch kein richtiges Topspiel in dieser Saison gewinnen können. Trotzdem steht man alleine auf Platz eins, wenn auch nur mit einem Zähler Vorsprung. Da man sich aber von der Herbstmeisterschaft nichts kaufen kann, muss der Blick jetzt auf das nächste Auswärtsspiel kommenden Sonntag in Schaidt gerichtet werden.

So spielten sie: Becker | Blesinger, Theuer-Arnold, Pfirrmann, Berger | Kreutzmann, Birnbach, Gretoire, Knoll, Gottlieb | Wurm
Bank: Welzel, Kobsarenko, Hüttling
Beste Spieler: Gretoire, Birnbach


01.11.2015 • 14. Spieltag • SV Dammheim – SV Dörrenbach 2:2 (1:1)

Tore: Buckel, Wurm

Einen Tag nach Halloween stand in der Willi-Klag-Arena ein absolutes Spitzenspiel auf dem Programm. Taellenführer Dammheim gegen den Vierten aus Dörrenbach. Beide SVD’s waren vor dem Spiel nur durch drei Punkte getrennt.

Das Wetter entsprach Halloween sehr gut. Kalt, diesig und schaurig. Das Spiel jedoch sollte die Gemüter auf und neben dem Platz erwärmen. Beide Mannschaften fanden nur schwer in die Partie. Es wurden viele Fehlpässe gespielt und dem Gegner wurde relativ viel Platz im Mittelfeld gewährt. Weder Dammheim noch Dörrenbach gelang es aber, diesen zu nutzen.

Eine gute Kontermöglichkeit durch Thomas Gottlieb wurde durch einen schlampig gespielten Pass zunichte gemacht. In der 39. Minute war es dann Dörrenbachs Spielertrainer und letzter Mann, der einen Freistoß aus 35 Metern direkt im Winkel unterbrachte. Da hätte keine Mauer und wahrscheinlich auch kein Torwart bis in die Oberliga eine Chance gehabt. 1:0 für die Gäste!
Die Dammer jedoch ließen sich nicht lumpen und antworteten umgehend. In der 45. Minute kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte Thomas Gottlieb einen 30-Meter-Lauf in den Strafraum an. Dort angekommen wurde er vom Libero der Dörrenbacher illegal zu Fall gebracht. Elfmeter! Markus Buckel blieb kalt wie eine Hundeschnauze und versenkte den Ball wie schon beim ersten Tor im Winkel.

In den zweiten 45 Minuten war dann Dammheim die klar spielbestimmende Mannschaft. Einen Traumpass von Thomas Birnbach konnte THomas Gottlieb jedoch leider nicht zur Führung verwerten. Er wollte einmal zu oft aufziehen.
So kam es wie es kommen musste und nach einem missglückten langen Ball von Georg Blesinger kam der Ball zum Gäste-Stürmer Steven Lehmann, der einen scheinbar harmlosen Ball aus rund 16 Metern abfeuerte. Der Ball kam flach auf Keeper Becker zu. Er konnte den Ball jedoch nur abprallen lassen und so war die andere Dörrenbach-Spitze Albrecht zur Stelle und markierte das 1:2 aus Sicht des weißen Balletts. Ganz bitter, denn gerade zu diesem Zeitpunkt hatten die Knollknaben ihre bislang stärkste Phase.
Die Dammer Elf schien in Schockstarre verfallen zu sein und erarbeitete sich fortan kaum noch Chancen. Steffen Welzel brachte nach seiner Einwechslung dennoch wieder zunehmend Ruhe ins Mittelfeldspiel der Dammheimer und zeigte, warum sein Comeback von vielen stark herbeigesehnt wurde.

Als sich dann die Zuschauer schon die Jacken zuknöpften und den Heimweg antreten wollten, passierte es. In der 93. Minute. Wenige waren nach dem Spiel imstande, die Situation vokal zu reproduzieren. Freistoß, dann Eckball, dann missglückter Klärungsversuch, Strafraumgetümmel, Wurm, Tor, Geil! In der 93. Minute war es dann tatsächlich noch Joshua Wurm, der den Ball kaum traf und dennoch hinter die Linie des Dörrenbacher Tors brachte. So wurde die Gereichtigkeit bewahrt und die bessere Mannschaft wurde immerhin mit einem Punkt belohnt. Nach dem Treffer beleidigten einige Spieler der Dörrenbacher den Unparteiischen aufs Übelste und es wurden zwei Ampelkarten sowie eine glattrote Karte verteilt. Das Spiel wurde danach sofort abgepfiffen.
Die Freude war natürlich groß auf Seiten der Dammheimer, zumal die Konkurrenten alle unentschieden spielten und so der Platz an der Sonne immernoch ihnen alleine gehört. Trotzdem muss die Mannschaft von Marco Knoll lernen, gute Leistungen mit Toren zu belohnen. Man hat nicht immer so viel Glück und erzielt in der Nachspielzeit das erlösende Tor. Dammheim muss einfach schon früher Partien entscheiden. Dann sind sie auf dem besten Wege, Platz eins auf Dauer zu pachten. Nächste Woche geht es auf die Alm gegen Schweigen/Rechtenbach/Oberotterbach, einen weiteren direkten Konkurrenten um den Aufstieg.

Forza SVD!

So spielten sie: Becker | Blesinger, Theuer-Arnold, Rocker | Kreutzmann, Kobsarenko, Gretoire, Buckel, Gottlieb | Lonski, Wurm
Bank: Welzel, Pfirrmann, Knoll, Hüttling
Beste Spieler: Rocker, Theuer-Arnold


25.10.2015 • 12. Spieltag • SV Silz – SV Dammheim 0:3 (0:3)

Tore: Kobsarenko, Rocker, Wurm

Als Tabellenführer, punktgleich mit dem SV Mörlheim, gegen den man seine bislang einzige Saisonniederlage hinnehmen musste, ging es ins Hinterland nach Silz. Silz verharrte ähnlich wie in der vergangenen Spielzeit mit drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Blickte man jedoch auf die Ergebnisse, hätte der Schein trügen können, da einige Ergebnisse ganz knapp zuungunsten der Silzer ausfielen.
Wie dem auch sei, an einem angenehmen Herbstnachmittag am Fuße des Pfälzer Waldes machten die Dammheimer von Beginn an das Spiel. Zumindest versuchten sie es, da der Spielaufbau tatsächlich viel zu hektisch und auch ungeordnet war.

Die erste Chance vergab Joshua Wurm nach Hereingabe von Markus Buckel per Flugkopfball. Das Führungstor ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten, denn in der 20. Minute fiel es. Ein abgewehrter Schuss von Thomas Gottlieb war noch heiß und kullerte in Richtung Grundlinie. ‚Croucher‘ setzte nach und spielte den Ball direkt vor das Tor, wo Valentin Kobsarenko keinerlei Probleme hatte, sein erstes Saisontor zu erzielen.

Seit dem Führungstreffer gab es keinen Zweifel mehr an einem Auswärtserfolg der Dammer, schließlich legten sie wenig später durch einen klassischen Rocker-Kopfball zum 2:0 nach. Weitere vielleicht drei oder vier Minuten später kam es noch dicker für die Gastgeber. Nach einem Zuspiel von Sebastian Lonski chippte Joshua Wurm den Ball über den herausstürmenden Keeper und machte quasi den Deckel drauf.

Denn auch wenn man in den zweiten 45 Minuten noch einige Chancen hatte, um etwas für die Tordifferenz zu machen, lautete 3:0 der Endstand.

Im Endeffekt ein ungefährdeter Sieg, jedoch muss man an dieser Stelle an die Mentalität der Mannschaft appellieren, schließlich muss man auch nach einer 3:0-Führung noch die nötige Konsequenz vor dem Tor haben, um als Spitzenmannschaft zu zählen.

In den kommenden Wochen gibt es zwei Spitzenspiele. Erst trifft man zuhause auf den SV Dörrenbach und reist dann eine Woche später ur SG Schweigen-Rechtenbach/Oberotterbach auf die Alm.

Forza SVD!

So spielten sie: Becker | Blesinger, Theuer-Arnold, Rocker | Hüttling, Kobsarenko, Gretoire, Buckel, Gottlieb | Lonski, Wurm
Bank: Berger, Rajamogan, Welzel, Birnbach
Beste Spieler: Gottlieb, Wurm, Lonski


 

11.10.2015 • 11. Spieltag • SV Dammheim – TuS Frankweiler II 3:1 (3:1)

Tore: Kreutzmann, Gretoire, Rocker

Der SVD gewinnt  mit 3:1 gegen die zweite Garde von Frankweiler. Die Schwarzweißen brauchten nur ca. 20 Minuten von der 15. bis zur 35. Minute, um das Spiel zu entscheiden. Jens Kreutzmann machte mit einem sehenswerten Fernschuss den Anfang. Es folgte ein Winkeltreffer von Felix Gretoire aus 16 Metern. Den Schlusspunkt zugunsten der Dammheimer setzte Markus Rocker mit einem Kopfball. Kurz vor der Pause folgte dann der Dämpfer, als ein Eckball nicht richtig geklärt werden konnte und der Nachschuss abgefälscht im Tor von Daniel Becker landete.

In der zweiten Hälfte war das Spiel tot, deshalb ist sie es auch nicht wert, beschrieben zu werden.

Der SVD ist nun alleiniger Erster. Die nächste ganz schwere Aufgabe steht nun am nächsten Sonntag in Mörzheim um 15 Uhr auf dem Programm.

Forza SVD!

So spielten sie: Becker, Blesinger, Theuer-Arnold, Berger, Hüttling, Kreutzmann, Buckel, Gretoire, Rocker, Gottlieb, Wurm
Bank: Knoll, Lonski, Stern, Kobsarenko
Bester Spieler: Berger


04.10.2015 • 10. Spieltag • SV Mörlheim – SV Dammheim 3:1 (1:1)

Tor: Lonski

Nachdem es viele Jahre nicht zu diesem Duell kam, da beide Mannschaften sich in anderen Klassen und dann in anderen Staffeln befanden, kam es endlich wieder zum Landauer Vorstadtderby zwischen Mörlheim und Dammheim. Mörlheim, Tabellenvierter, empfing den Tabellenführer von Dammheim.

Auf dem saftigen Grün in der Prärie Mörlheims machten die Gastgeber von Beginn an den besseren Eindruck. Sie verschoben gut zeigten druckvolles Offensivspiel. Die Schwarz-Weißen wussten sich nur durch langen Hafer (lange Bälle) zu helfen, kamen hiermit aber nicht zu zum gewünschten Ertrag. So tankte sich Yannik Müller von Mörlheim nach einer viertel Stunde fast widerstandslos auf der linken Seite durch und brachte den Ball scharf in die Mitte. Dort wartete Marcel Selzer, der alleingelassen den Ball nicht optimal traf, aber trotzdem im Tor versenkte. Im Folgenden war es nun an Dammheim, das Spielgeschehen zu bestimmen. Man kam immer besser in die Zweikämpfe und auch die spielerische Komponente wurde besser.
Nach einer halben Stunde erkämpften sich die Dammheimer auf der linken Seite das Leder und spielten den Ball zu unserem Polen-Import Sebastian Lonski. Der fasste sich ein Herz und zog aus gut 25 Metern einfach mal ab. Der Keeper der Mörlheimer stand einige Meter zu weit vor dem Tor und konnte den Ball nicht parieren. Ausgleich!

So ging es dann in die Halbzeitpause, aus der man nicht wie sonst äußerst träge zu kommen schien. Gleich zwei Minuten nach Wiederanpfiff wurde vergeblich versucht, Tobias Suckow den Ball auf der rechten Seite abzunehmen. Das Mörlheimer Urgestein, fast schon eine lebende Legende, lief einfach 20-30 Meter alleine mit dem Ball und versenkte ihn gekonnt in der linken unteren Ecke.
Dammheim fand keine Antwort mehr, auch wenn noch zwei bis drei gute Möglichkeiten heraussprangen. Als die Elf von Marco Knoll, der heute nicht anwesend aufgrund von Urlaub war, dann alles nach vorne schmiss, fing man das spielentscheidende 3:1. Torschütze war erneut Marcel Selzer.

Fazit: Heute war man einfach unterlegen und 90 Minuten lang einfach nicht besser als der Gegner, daher ist das Ergebnis verdient. Kleines Trostpflaster: Alle Spitzenteams haben gepatzt und so ist der SV Dammheim immernoch Erster.

FORZA SVD!

So spielten sie: Becker, Theuer-Arnold, Rocker, Berger, Hüttling, Blesinger, Buckel, Kobsarenko, Gretoire, Lonski, Wurm
Bank: Sobczyk, Stern, Michaelis, Birnbach


 

27.09.2015 • 9. Spieltag • SV Dammheim – SV Vorderweidenthal/Birkenhördt 2:0 (2:0)

Tore: Buckel, Gretoire

Der SVD ist heil zurückgekommen aus dem Wald, aus dem man leider nur einen Punkt mitnehmen konnte. Nun ging es an einem warmen Sonntagnachmittag gegen die zweite Garde aus Vorderweidenthal. Sie gingen mit einer Negativserie aus sechs verlorenen Partien am Stück in diese Partie.

Dammheim machte von Anfang an Dampf. In der 20. Minute dann dribbelte sich Thomas Gottlieb in den Strafraum und wurde ganz klar gefällt vom Gästekeeper. Zurecht zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Markus Buckel verwandelte den Ball ganz sicher zum 1:0-der Keeper hat die Ecke zwar geahnt, konnte aber nichts machen.

Valentin Kobsarenko wurde schon früh für den verletzten Thomas Birnbach eingewechselt und zahlte diese Einwechslung mit einer enormen Lauffreude zurück. So kam er in der 38. Minute von der rechten Seite Richtung Kasten der VOBI’s und konnte vor dem Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß verwandelte Felix Gretoire flach in die lange Ecke zum 2:0. So ging es also mit einer gemütlichen 2:0 Führung in die Kabine. Zurück kam eine unveränderte Dammheimer Mannschaft. Die Gäste hingegen zeigten sich fortan sehr gesprächig und wollte jede Aktion mit dem Schiedsrichter ausdiskutieren.

Dies wollte jedoch der Schiri nicht und stellte gleich drei Spieler mit Gelbrot vom Platz. Dammheim bekam es jedoch nicht mehr hin, die Defensive des Gegners zu knacken und spielte sich die letzten zwanzig Minuten eigentlich nur noch den Ball hin und her. Viel zu wenig für eine Mannschaft, die aufsteigen möchte. Dann kurz vor Schluss wollten die Gegner dann nochmal den Schiedsrichter ärgern und wechselten bei jeder Unterbrechung aus. Es half aber alles nichts, nach neun Minuten Nachspielzeit wurde abgepfiffen und das einzig Gute heute ist die Punkteausbeute.

Nächstes Woche gibt es dann seit Langem wieder ein wahres Derby zwischen dem SVD und dem SV Mörlheim, die aktuell auf einem sehr guten vierten Platz stehen. Das wird kommenden Sonntag um 15 Uhr ein sehr sehr heißes Duell.

Forza SVD!

So spielten sie: Becker, Blesinger, Theuer-Arnold, Berger, Hüttling, Kreutzmann, Gretoire, Buckel, Birnbach, Gottlieb, Wurm
Bank: Knoll, Kobsarenko, Lonski, Stern, Rocker
Beste Spieler: Kreutzmann, Buckel


 

20.09.2015 • 8. Spieltag • TSV Wilgartswiesen – SV Dammheim 2:2 (0:1)

Tore: Wurm (2x)

Spitzenspiel im Wald! Der SVD reiste als Tabellenführer in den Wald und traf dort auf den Drittplatzierten Wilgartswiesen, der eine Woche zuvor gegen Mörzheim seine erste Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen musste.

Das Spiel begann aus Sicht der Gäste endlich mal rasant. In den ersten Partien verschlief man meistens die erste Hälfte. Hier jedoch war man von Sekunde Eins an die spielbestimmende Mannschaft. Auch die Chancen ließen nicht lange auf sich warten. In der zehnten Minute steckte dann Thomas Birnbach den Ball durch die Schnittstelle der Viererkette, in die Joshua Wurm gestartet war. Wurm schob am Keeper vorbei zum 1:0 ein. Auch in der Folge kam Wilgartswiesen nicht ins Spiel und zeichnete sich lediglich durch lautstarkes Meckern miteinander aus.

Nach der Pause schien der Asuwärtssieg dann besiegelt. Drei Minuten nach Seitenwechsel spielte Steffen Welzel trotz Syndesmosebandrisses einen tödlichen Pass auf Joshua Wurm, der mit links den Ball ins lange Eck schob. Bei Wilgartswiesen lief überhaupt nichts. Dann war Dammheim wie so oft aber zu unclever und leistete sich nach einem Einwurf eine Unachtsamkeit nach der Anderen. Schließlich konnte Bauer von Wilgartswiesen per Hacke den Ball ins Tor befördern und so den Anschlusstreffer markieren. Fortan wurde jeder Zweikampf, egal wo und egal mit welcher Härte, gegen die Dammheimer gepfiffen. Insgesamt waren es runde 60-70 Fouls, die der Schiedsrichter da gesehen haben soll. Dammheim wurde aufgrund dieser Tatsache immer nevöser und bekam zu allem Übel noch einen Elfmeter gegen sich gepfiffen, wie er unberechtigter nicht hätte sein können. Wagner glich zum 2:2-Endstand aus. Dammheim hatte genau wie die Gastgeber noch die ein oder andere Chance, zu einem richtigen Spielzug reichte es jedoch nicht mehr, da der Schiedsrichter alles zurückpfiff.

Alles in Allem eine richtig gute Leistung der Dammer. Trotzdem war man zu unclever und darf eine 2:0-Führung auf fremdem Rasen nicht mehr hergeben. Jetzt geht es nächste Woche zuhause gegen Vorderweidenthal/Birkenhördt. Anpfiff ist um 15:00 Uhr. Am Mittwoch ist das Nachholspiel im Pokal. Im Sechszehntelfinale trifft man um 19:30 Uhr auf den B-Klassisten Spfr. Dierbach.

Forza SVD.

So spielten sie: Becker, Blesinger, Berger, Theuer-Arnold, Birnbach, Kreutzmann, Rocker, Buckel, Welzel, Gottlieb, Wurm
Bank: Knoll, Kobsarenko, Hüttling, Pfirrmann, Gretoire
Beste Spieler: Wurm, Kreutzmann, Welzel


 

13.09.2015 • 7. Spieltag • SV Dammheim – ASV Eschbach 3:0 (1:0)

Tore: Gretoire, Wurm, Gottlieb

Nach einem kurzen Ausflug ins benachbarte Queichheim spielte man heute wieder in der heimischen Willi-Klag-Arena. Schaute man vor dem Spiel auf die Tabelle, so zeichnete sich ein Topspiel an diesem schwülen Sonntag Nachmittag ab. Dammheim war Zweiter und Eschbach Vierter, beide noch ohne Niederlage.
Mit Spielertrainer Bastian Czekalla fehlte das Herz der Mannen vom Eselsdorf. Bei Dammheim vermisste man jedoch auch die beiden Führungsspieler Mühl und Arnold. So ging man auf Augenhöhe in die Partie.

 

Die erste halbe Stunde war wie schon so oft schnell erzählt. Das heute wieder weiße Ballett hatte den Ball, wusste aber nichts damit anzufangen. Die ein oder andere Halbchance deuteten die Qualität der Knollknaben an, mehr aber nicht. Nach einem Lattenschuss von Eschbach wurde die Defensive der Gastgeber zunehmend nervöser und leistete sich einige Unaufmerksamkeiten. Lediglich Patrick Berger räumte alles ab und bewies sich als zuverlässiger Fels in der Brandung.
In der 36. Minute spielte man dann entschlossen durch die Mitte nach vorne. Eschbach vernachlässigte die Außen, wo sich Felix Gretoire auf der rechten Seite davonschlich, in den Strafraum stieß und den Ball im langen Eck versenkte. 1:0! In den letzten beiden Partien gelang es den Hausherren nicht, mit einer Führung in die Pause zu gehen. Dieses Mal war es verdienterweise der Fall, was man dann auch im weiteren Spielverlauf unterstrich.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff ereigneten sich einige Fehlpässe auf beiden Seiten, der Spielfluss litt extrem darunter. Auch auffällig: Der Schiedsrichter pfiff komischerweise extrem kleinlich und hatte die Karten sehr locker sitzen und verteilte in diesem Spiel gleich acht Stück in gelber Farbe. Nach nervösen fünf Minuten fand man dann wieder seinen Rhythmus und kam vermehrt in den Eschbacher Strafraum. In der 65. Minute setzte sich dann Kobsarenko auf links durch und wollte den Ball in die Mitte bringen. Doll, Innenverteidiger Eschbachs konnte den Ball nicht klären. Joshua Wurm stand richtig und schob zum 2:0 ein. In der Folge hielt der sonst beschäftigungslose Keeper Daniel Becker eine Rakete der Eschbacher Offensive in klasse Manier, die sonst wahrscheinlich im Winkel eingeschlagen wäre.
In Minute 79 wurde Georg Blesinger, der Kapitän des SVD, nicht angegriffen und zog einfach mal aus 30 Metern ab. Der Ball prallte von der Latte in hohem Bogen ab. Gottlieb stand fünf Meter vor dem Tor und köpfte ohne hochspringen zu müssen zum entscheidenden 3:0 ein. Ein weiterer wichtiger Dreier, der aufgrund der Niederlage von Wilgartswiesen die alleinige Tabellenführung bedeutet. Nächste Woche muss man dann gegen selbige in den Wald reisen, um dort den nächsten Dreier einzufahren. Der SVD muss trotz weißer Weste gegen Eschbach an seiner defensiven Stabilität arbeiten und vor Allem auch die Zentrale im Mittelfeld festigen, wo heute viel Löcher für Konter ungenutzt blieben.
17:00 Uhr ist Anstoß nächsten Sonntag. Erfreulicher Aufwärstrend ist auch bei den Zuschauerzahlen zu erkennen. FORZA SVD!

 

So spielten sie: Becker, Theuer-Arnold, Berger, Blesinger, Hüttling, Birnbach, Gretoire, Rocker, Kobsarenko, Gottlieb, Wurm
Bank: Knoll, Buckel, Pfirrmann
Beste Spieler: Berger, Rocker, Kobsarenko

 


 

06.09.2015 • 6. Spieltag • FV Queichheim II – SV Dammheim 1:4 (0:0)

Tore: Gottlieb, Wurm (2x), Welzel

Das Wetter hat abgekühlt, der Herbst ist in die Südpfalz gekommen so plötzlich wie das Goldene Tor von Mario Götze im WM-Finale. Der SVD ist heute, am Kerwesonntag der Queichheimer als Zweitplatzierter angereist um weitere drei Punkte auf dem Weg zum Aufstieg zu holen. Mit Verletzungssorgen auf beiden Seiten begegneten sich die Teams auf dem trockenen, sehr unebenen Geläuf der Frogger.

Der FV Queichheim spielte von Beginn an auf Augenhöhe mit und profitierte aber vor Allem durch die fatalen Fehlpässe der Dammer im Aufbauspiel. Chancen resultierten daraus jedoch nicht. Nach einer halben Stunde und schon beginnendem Trapel innerhalb der Mannschaft von Marco Knoll konnte man sich dann etwas befreien und erarbeitete sich zwei, drei gute Möglichkeiten. An deren Ende fehlte die nötige Durchschlagskraft und der Willen, den Ball ohne wenn und aber im Tor unterbringen zu wollen. So ging es torlos wieder zurück in die viel zu enge Kabine.
Heraus kam nicht wie in den letzten Wochen eine gestärkte Mannschaft, sondern eine immer noch nervöse. Folge war ein von Marco Hüttling am Strafraumeck unnötig und „teilweise unglücklich“ verschuldeter Elfmeter. Daniel Becker entschied sich für die falsche Ecke, womit die Gastgeber in Führung gingen und der Kerwesensation so einen Schritt näher kamen. Doch die Dammer steckten wie auch schon in der Vorwoche nicht auf und erzielten gleich im Gegenzug den Ausgleich. Valentin Kobsarenko, der sich heute sehr engagiert präsentierte, schlug eine Flanke von halblinks in den Strafraum, wo der zur zweiten Hälfte eingewechselte Thomas „Croucher“ Gottlieb emporstieg und den Ball aus rund elf Metern in die Maschen wuchtete. Gottlieb setzte sich in der Luft gleich gegen drei Queichheimer durch. Dies schien zur Lieblingsbeschäftigung des Dosenöffners Gottlieb zu avancieren. Knapp zehn Minuten nach dem Ausgleich verwirrte Gottlieb nach einem Abschlag von Daniel Becker diie komplette Queichheimer Defensive durch sein Hochsteigen. Den Ball traf keiner, weder Gottlieb noch ein Queichheimer. Lediglich Joshua Wurm, der auf den verlängerten Ball lauerte, nahm den Ball dankend mit und hob seinen runden Gefährten aus 16 Metern über den Keeper ins Tor. 2:1! Weitere fünf bis zehn Minuten später, das Zeitgefühl ist mir durch die Fülle der Aktionen ein wenig abhanden gekommen, war es der nach seiner Einwechslung stark aufspielende Gretoire, der sich auf der rechten Seite willensstark zeigte und auf der Grundlinie fast bis zum Fünfmeterraum vordrang. Dort legte er den Ball zurück auf Wurm, der den Ball annahm und zum 3:1 einschob. Anschließend kam von der Heimmannschaft trotz weiterer Unsicherheiten der Dammer nichts mehr. Lediglich fürs Torverhältnis konnte man noch was machen: Kurz vor Schluss setzte sich der wieder eingewechselte Buckel wie schon zuvor Gretoire auf der rechten Seite durch und spielte quer an der Sechzehnergrenze zu Steffen Welzel. Der setzte sich in Gerd Müller Manier mit dem Rücken zum Tor unwiderstehlich durch und drosch die Pille nach gekonnter Drehung in den Winkel.

Weitere wichtige drei Punkte. Mit nur einem Stürmer und dafür einem Mittelfeldmann mehr wirkte die Zentrale überfüllt und so konnte in der ersten Hälfte wenig kreiert werden. In der Zentrale konnte kein Akteur die Fäden ziehen und das Spiel an sich reißen. Der SVD ist in der Offensivbewegung teilweise zu hektisch. Zu viele Spieler rennen das gegnerische Tor an, ohne freie Räume zu nutzen um bei Ballverlust festzustellen dass in der Defensive zu große Löcher entstehen. Mit Gottlieb kam in der zweiten Hälfte absolut die Wende. Ist die Mannschaft weiterhin bereit zu lernen und sich weiterzuentwickeln, dann wird man sich bis zum Ende der Saison in der Spitzengruppe der Tabelle befinden.

Nächsten Sonntag empfängt die alte Dame aus Dammheim (heute in altem Turin Schwarz-Weiß) die Eselsdörfler aus Eschbach. Forza SVD und auf weitere drei Punkte!

So spielten sie: Becker- Theuer-Arnold, Knoll, Rocker, Hüttling, Birnbach, Buckel, Blesinger, Kobsarenko, Welzel, Wurm
Bank: Gottlieb, Gretoire, Pfirrmann
Beste Spieler: Gottlieb, Welzel


 

30.08.2015 • 5. Spieltag • SV Dammheim – SV Gossersweiler/Stein 4:2 (1:1)

Tore: Blesinger, Gretoire, Wurm (2x)

Der Hochsommer hat sich in der Südpfalz nochmal blicken lassen. 35 Grad Celsius versprachen heiße Gemüter auf dem Platz. Heute empfing man zum dritten Mal in Folge einen Gegner in der heimischen Willi-Klag-Arena. Wo man zuvor Bad Bergzabern und Albersweiler/Eußerthal geschlagen hat, versuchte man sich heute an der neusortierten Truppe von Gossersweiler/Stein.

In der Anfangsviertelstunde standen die Gastgeber, die bisher 10 Punkte aus vier Spielen holen konnten, ziemlich tief und ließen somit dem Gegner die Chance, Pressing zu spielen. Diese Möglichkeit ließen sich die Gäste nicht nehmen und zeigten gleich vom Anpfiff weg, dass sie körperlich und taktisch gut aufgestellt sind. Nach zehn Minuten wurde ein langer Ball in den 16-Meter-Raum von Daniel Becker gedroschen. Steffen Welzel und Daniel Becker lieferten sich in Folge dieses langen Balles ein klassisches „Nimm du ihn-Ich hab ihn sicher“. So hatte am Ende keiner von beiden den Ball und der Gästestürmer stocherte den Ball zum 0:1 über die Linie. Kurz darauf der nächste Rückschlag- Thomas Gottlieb musste verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Dominik Kobel ins Spiel, der nach seiner Verletzung erstmals wieder im Ligakader stand. Birnbach in den Sturm gestellt und Kobel auf der Zehn spielend nahm das Offensivspiel der Dammheimer immer mehr an Fahrt auf. Die Spielzüge wurden strukturierter und das Zweikampfverhalten im Mittelfeld wurde besser. In der 40. fasste sich dann der heute stark aufspielende Georg ‚Jörg‘ Blesinger ein Herz und zirkelte die „Torfabrik“ aus 20 Metern in den Winkel. So konnte das weiße Ballett mit einem guten Gefühl der begonnenen Aufholjagd zur Halbzeitbesprechung gehen.

Auch heute konnte man ein in den letzten Spielen immer wiederkehrendes Phänomen begutachten: Nicht wie in den letzten Spielzeiten kam man diesmal wieder hellwach aus der Pause. In der 51. erlief Blesinger einen langen Ball von Jens Kreutzmann und legte ab auf Felix Gretoire. Der 18-jährige Mittelfeldspieler zögerte nicht lange, und brachte den Ball in Messi-Manier vom Sechzehnereck aus im langen Eck unter- 2:1! Zehn Minuten später war es dann erneut Georg Blesinger, der den Ball per Alleingang in den Sechzehner brachte und bis zur Grundlinie durchdrang. Dort angekommen legte er den Ball zurück auf Joshua Wurm- 3:1! Nun hätte man denken können das Spiel ist gegessen- DENKSTE! Dammheim tat von nun an viel zu wenig und suchte überwiegend Daniel Becker, der heute vielleicht sogar die meisten Ballkontakte hat. So hatten die kampfstarken Gossersweilerer, die, angeführt von ihrem ‚vorbildlichen‘ Spielertrainer, Zeit und Platz, die Dammheimer im Schlussdrittel des Feldes einzuschnüren. Besagter Spielertrainer machte vor Allem auf sich aufmerksam, als er einmal einen Dammheimer Spieler fragte, ob dieser etwa aus einem Asylantenheim entflohen ist. Bravo! Zurück zum Spielgeschehen: Ein dummes Foul in Höhe der Mittellinie ermöglichte den Gästen einen schnellen Vorstoß auf der linken Seite. Scheinbar im Tiefschlaf ließ die Dammheimer Defensive den Ball unbedrängt in die Mitte kommen und dort zum 3:2 einschieben. Das war allerdings schon in der 85. Minute. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit  konnte dann Wurm einen verhungerten Rückpass zum Torhüter abfangen. Wurm legte sich den Ball am herausstümenden Keeper vorbei und machte durch das 4:2 den Deckel drauf.

Wie auch im Pokal tat man sich gegen eine reine Kämpfertruppe zu Beginn schwer. Die spielerische Überlegenheit führte dann aber dazu, dass die Knollknaben angeführt von ihren kreativen Köpfen Blesinger und Kobel das Spiel noch drehen konnten. Moral bewiesen! Nächsten Sonntag geht es dann ab zu den Froggern nach Queichheim. Um 13:00 Uhr ist dort Anpfiff. FORZA SVD!

Der Start in die Saison ist nach fünf Spielen  mit 13 Punkten gelungen. Wenn dann noch hinzukommt dass mit Daniel Mühl und  Maximilian Arnold zwei absolut wichtige Stammkräfte seit Saisonbeginn fehlen ist die Leistung der Mannschaft umso höher zu bewerten.

So spielten sie: Becker, Theuer-Arnold, Welzel, Rocker, Hüttling, Birnbach, Buckel, Gretoire, Blesinger, Gottlieb, Wurm
Bank: Knoll, Kreutzmann, Kobel, Kobsarenko, Berger….krass- bis auf Berger die K-Bank
Beste Spieler: Blesinger, Theuer-Arnold


 

26.08.2015 • 3. Pokalrunde • SV Schweigen-Rechtenbach II – SV Dammheim 0:5 (0:1)

Tore: Hüttling, Gottlieb, Rocker, Kobel

Heute wurde die erste englische Woche der Dammheimer Jungs eingeleitet. In der dritten Runde begegnete man der Zweiten Mannschaft des SV Schweigen/Rechtenbach, die in der ersten Runde überraschend 3:2 gegen den SV Dörrenbach gewannen und in der zweiten Runde per Freilos weiterkamen. Der SV Dammheim gelangte über ein 6:1 über den ASV Landau II und ebenfalls ein Freilos in Runde Drei. Zuletzt kam Dammheim in ihrer Meistersaison 2010/2011 so weit. Damals kam man bis ins Sechzehntelfinale und scheiterte dort mit 3:4 nach Verlängerung am damaligen A-Klassisten SV Klingenmünster.
Heute ging es aber erst mal auf die Alm. Anstoß war um 18:30 Uhr Mitteleuropäischer Standardzeit, denn der Rasenplatz auf der Alm ließ Flutlicht vermissen. So wurde also an einem spätsommerlichen Nachmittag angestoßen. Die Gäste kontrollierten von Beginn an das Spielgeschehen und strahlten Ballsicherheit aus. Das Spiel nach vorne war von Beginn an zu statisch, so dass sich der Hauptsektor des Ballbesitzes im Mittelfeld befand. Nach 20 Minuten hämmerte dann Marco Hüttling nach einem Eckball die Pille per Dropkick in den Winkel des Schweigener Gehäuses. Nach diesem Sonntagsschuss ruhte man sich zu sehr auf der Führung aus. Das zunehmende Meckern, das harte Spiel der Gegner und eine unsichere Schiedsrichterleistung trugen dazu bei, die Gastgeber stärker zu machen.
Aus der Halbzeit gekommen konnten die Schwarzweißen, die heute aufgrund der Abstinenz des Trainers Marco Knoll von Steffen Welzel gecoacht wurden, das Spiel wieder an sich reißen. Gleich fünf Minuten nach Wiederanpfiff hätte Wurm erhöhen müssen, traf aber den Ball nicht richtig. In der 70. Minute ungefähr war es dann der eingewechselte Markus Buckel, der einen Abwehrspieler der Schweigener anflankte. Dieser köpfte den Ball unglücklich ins eigene Tor. In der Schlussviertelstunde konnten dann noch Gottlieb, Rocker, und der nach seiner Einwechslung stark spielende Dominik Kobel auf 5:0 erhöhen.
So steht man nun wie schon in der Meistersaison wieder im Sechzehntelfinale des Pokals. Zufall? Endlich schaffte man es mal, bei einem unterlegenen Gegner mehr als zwei oder drei Tore zu schießen und immer wieder nachlegen zu wollen. Spielerisch keine Glanzleistung, in der letzten halben Stunde merkte man die Konditionsvorteile der Knollknaben deutlich. Trotzdem Kompliment an die Gegner, guter Kampf. Eher weniger kann man heute den Unparteiischen mit einem Kompliment ausstatten, da dieser stur wirkte, eine klare Linie vermissen ließ und sich auf Privatduelle mit Einzelspielern einließ.

Die nächste Runde wird erst in gut zwei Wochen ausgelost. Am Sonntag folgt für die Dammer ein Heimspiel gegen den SV Gossersweiler. Um 15:30 Uhr ist Anpfiff in der Willi-Klag-Arena.

So spielten sie: Becker, Welzel, Theuer-Arnold, Kreutzmann, Hüttling, Birnbach, Gretoire, Kobsarenko, Rocker, Gotttlieb, Wurm
Bank: Buckel, Kobel, Blesinger, Berger
Beste Spieler: Welzel, Blesinger


23.08.2015 • 4. Spieltag • SV Dammheim – SG Albersweiler/Eußerthal II 3:1 (1:1)

Tore: Gottlieb, Wurm, Hüttling

Eine Woche nach dem Heimsieg gegen Bergzabern schlug die erste Mannschaft Dammheims erneut ihre Zelte zu Hause auf. Diesmal ging es gegen die zweite Mannschaft des Meisters der abgelaufenen Saison, TuS Albersweiler. Die taten sich zusammen und bildeten mit Eußerthal eine Spielgemeinschaft. Nachdem Dammheim mit sieben Punkten ordentlich gestartet ist, zeichneten sich die Gäste bisher lediglich durch Schlagzeilen aus, die nichts mit Spiel mit dem runden Ball auf dem grünen Rasen zu tun hatten: Sie ließen mit einem Spielabbruch gegen Mörzheim auf sich aufmerksam machen. Nichtsdestotrotz galt die Spielgemeinschaft als ungemein schwer zu bespielenden Gegner, schließlich taten sich die Gastgeber letzte Saison gegen Eußerthal zu Hause und im Wald nicht leicht, um sechs Punkte einzustreichen.

Strahlender Sonnenschein, circa 25 Grad Celsius sowie ein grüner Teppich wurde den 22 Protagonisten auf dem Feld geboten. Gleich von Beginn an war es zu bedauern, in der C-Klasse keine technischen Voraussetzungen für eine Ballbesitzstatistik zu haben. Die Heimmannschaft um Trainer Marco Knoll, der erneut seinen Platz als Libero an den souveränen Steffen Welzel abtrat, hatt bestimmt um die 75 Prozent die Kugel am Fuß. Vielversprechende Spielzüge entwickelten sich zu Halbchancen, da entweder zu überhastet abgeschlossen, oder der letzte Pass zu ungenau gespielt wurde. In der 35. Minute bemühten die Dammer einen Eckball, bei dem der Ball standesgemäß an den langen Pfosten zu Markus Rocker geschlagen wurde. Rocker, mit zwei Saisontoren bisher bester Dammer Schütze, legte den Ball per Kopf auf Thomas Gottlieb ab, der den Ball nur noch über die Linie schießen musste- 1:0. Statt die eigene Überlegenheit jedoch in weitere Tore umzumünzen, schlichen sich Unkonzentriertheiten und Fehler ein. Folgerichtig gelangten die Gäste nach einem leichtsinnig verschuldeten Einwurf in den Strafraum. Dort versäumte es der sonst kaum geforderte Welzel, die Pille zu klären. Gästestürmer Marius Lauth bekam den Ball gut 16 Metern vor dem Tor und ließ Daniel Becker keine Chance. Nicht etwa durch einen platzierten Schuss, viel eher durch das verdeckte Sichtfeld und Marco Hüttling, der den Ball noch leicht abfälschte. Mit 1:1 ging es dann kurz darauf in die Pause.

Klare Worte von Marco Knoll schienen gefunden worden zu sein, denn gleich in der 49. Minute nutzte Dammheim die Chance zu der erneuten Führung. Thomas Birnbach spielte Joshua Wurm an der Sechzehnergrenze an. Der drehte sich und schoss den Ball in die linke untere Ecke- 2:1. Marco Hüttling machte den Doppelschlag in der 55. Minute perfekt, als der Gästekeeper den Ball nach einer Hereingabe nicht festhalten konnte. Hüttling war zur Stelle und schob zum 3:1 ein. In der letzten halben Stunde versäumten es die Dammer, den Heimsieg noch klarer zu gestalten. Allen voran Joshua Wurm, der aufgrund vier vergebener Hochkaräter Hohn und Spott der eigenen Fans über sich ergehen lassen musste.

Unter’m Strich war das Spiel auf spielerischer Ebene eine deutliche Steigerung zur Vorwoche, der Gegner war aber auch schwächer. Insgesamt muss das weiße Ballett noch kaltschnäuziger vorm Tor werden, obwohl beide Stürmer trafen.

Nächste Woche hat man noch ein Heimspiel und erwartet Gousch. Diesen Sieg haben die Dammer für ihren verletzten Kapitän Maximilian Arnold geholt, der am Donnerstag aufgrund eines Bandscheibenvorfalls operiert wurde.

FORZA SVD und KOMM AUF DIE BEINE MAXI!

So spielten sie: Becker, Theuer-Arnold, Welzel, Berger, Hüttling, Birnbach, Gretoire, Rocker, Blesinger, Gottlieb, Wurm
Bank: Buckel, Knoll, Kobsarenko, Lonski alias Lewandowski
Beste Spieler: Berger, Gretoire, Wurm


 

16.08.2015 • 3. Spieltag • SV Dammheim – SpVgg Bad Bergzabern 1:0 (0:0)

Tor: Wurm

Topspiel-Alarm in der Willi-Klag-Arena! Zwar nicht an der Tabelle ablesbar, dafür aber an der Abschlusstabelle der vorhergehenden Saison und den angegebenen Saisonzielen beider Teams. Das Team aus der Kurstadt um den Neucoach Serkan Dibilir ist mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen unglücklich in die Saison gestartet, während der SVD mit vier Punkten akzeptabel, aber nicht zufriedenstellend da stand. Beide Mannschaften pochten folglich auf die drei Punkte an diesem merklich abgekühlten Kerwesonntag. Rund 20 Grad Celsius und leichter Regen lauteten die äußeren Umstände dieses ‚Spitzenspiels‘.

Die ersten Minuten waren ein klassisches Abtasten. Bergzabern sowie die Gastgeber aus Dammheim standen stabil in ihrer Defensive und konnten folglich ihre Offensive nicht produktiv in Szene setzen. Aus den beiden Worten ‚ersten Minuten‘ könnte man eigentlich auch ‚erste Halbzeit‘ machen, denn viel passierte in den ersten 45 Minuten wirklich nicht. Die einzige Möglichkeit resultierte aus einem Pass von Blesinger in die Tiefe zu Markus Buckel. Der ging bis zur Grundlinie und legte den Ball in die Mitte etwas zu weit in den Rücken von Thomas Birnbach, der den Ball nicht verwerten konnte.

In den zweiten 45 Minuten kam dann Joshua Wurm als zweite Sturmspitze für Verteidiger Felix Theuer-Arnold in die Partie. So war die Marschrichtung klar-man wollte gewinnen und offensiver spielen. Geschuldet dieser taktischen Umstellung ergaben sich mehr Räume für die starke Offensive Bad Bergzaberns. Insgesamt konnte man den Gästen ein Chancenübergewicht attestieren, ohne jedoch zwingende bzw. hundertprozentige Chancen gehabt zu haben. Die von Marco Knoll vorgegebene Marschrichtung ging also auf den ersten Blick nach hinten los- bis zur 86. Minute. Da sah Thomas Birnbach den gestarteten Thomas Gottlieb und spielte einen halbhohen Ball durch die bisher sicher stehende Abwehr der Gäste. Gottlieb aber sah sich in einem zu spitzen Winkel zum Tor und traf nur Gästekeeper Burhardt, der den Ball nicht festhalten konnte. Joshua Wurm war zur Stelle und schob zum spielentscheidenden 1:0 ein.

Insgesamt war dieses Spiel keinswegs eine spielerische Offenbarung. Weder die Gäste noch das weiße Ballett aus Dammheim wussten durch durchdachte Spielzüge zu überzeugen. Positiv anzumerken ist die geordnete Defensive der Dammer im ersten Spielabschnitt sowie eine konsequente Zweikampfführung.

FORZA SVD!

So spielten sie: Becker, Welzel, Theuer-Arnold, Rocker, Kreutzmann, Birnbach, Hüttling, Gretoire, Buckel, Blesinger, Welzel, Gottlieb
Bank: Wurm, Knoll, Kobsarenko, Berger
Beste Spieler: Hüttling, Becker, Welzel, Kreutzmann


 

08.08.2015 • 2. Spieltag • TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim III – SV Dammheim 1:1 (0:1)

Tor: Rocker

Auf Wunsch hin der Billigheimer wurde das Spiel auf Samstagabend 18:00 Uhr verlegt. Ein sehr schwüles Wetter zeichnete diesen Samstagabend aus. Dammheim trat ersatzgeschwächt an, wichtige Spieler wie Daniel Mühl (Schambeinentzündung), Maximilian Arnold (Bandscheibenvorfall) und Dominik Kobel (Bänderriss) fielen aus.

Trotz dieser Kaderdezimierung bot man in der ersten halben Stunde einen guten Fußball für die zahlreich erschienenen Zuschauer in Ingenheim. Vorallem über die Aussen, Markus Buckel und Steffen Welzel, drang man häufig bis an die Grundlinie vor, wo es einige Male lediglich die Abnehmer Gottlieb und Wurm versäumt haben, die Schwarzweißen in Führung zu bringen. Nach einem Eckball war es dann aber in der 34. Minuten Markus Rocker aus dem Getümmel heraus, der einen abgeprallten Ball aus rund zehn Metern in die Maschen drosch. Mit diesem Ergebnis ging es in die stickige Kabine, aus der man mit einem ganz anderen Gesicht wieder auftauchte.

In der zweiten Halbzeit übernahm das laufstarke Team der Billigheimer das Spiel, ohne wirklich vor das Tor von Daniel Becker zu kommen. Zwölf Minuten vor Ende war es dann wieder eines der berühmten Fouls um die Starfraumraumgrenze, die den SV Dammheim bestraften. Aus 25 Meter wurde ein Freistoß direkt verwandelt und somit auf 1:1 gestellt. Die letzten zehn Minuten verkamen zur Zitterpartie für die Knoll-Knaben. Billigheim traf zweimal das Aluminium, aber nicht das Tor.

So blieb das 1:1 bis zum Ende und angesichts der Niederlage Billigheims im ersten Spiel gegen Mörzheim hätte der SVD seine zweite Aufgabe eigentlich auch mit drei Punkten lösen sollen. Billigheim trat jedoch selbstbewusst und laufstark auf und trat dem SVD auf Augenhöhe entgegen. Somit ein verdientes Ergebnis, wobei Dammheim jetzt natürlich nicht vergessen darf, dass im Kerwespiel kommenden Sonntag gegen Aufstiegsfavoriten Bergzabern drei Punkte erneut Pflicht sind.

FORZA SVD!

So spielten sie: Becker, Knoll, Theuer-Arnold, Rocker, Birnbach, Kreutzmann, Buckel, Blesinger, Welzel, Gottlieb, Wurm

Bank: Hüttling, Gretoire, Kobsarenko, Berger

Beste Spieler: Buckel, Rocker


 

02.08.2015 • 1. Spieltag • SV Dammheim – TuS Schaidt II 2:1 (0:0)

Tore: Rocker, Buckel

Der SV Dammheim konnte sich im ersten Spielabschnitt einige Chancen erarbeiten, doch entweder war ein Spieler des TuS klärend auf der Linie oder der Pfosten oder die Latte im Weg. Die Mannen um Dirk Gehrlich standen alles in allem in der Defensive trotzdem recht sicher, sodass ein 0:0 zur Halbzeit zwar etwas schmeichelhaft für die Gäste, jedoch nicht ganz unverdient war. Mit der Einwechslung von Daniel Mühl kam in der zweiten Halbzeit frischer Wind ins Spiel des SVD. Im Spiel nach vorne war man nun noch zielgerichteter. Der Führungstreffer per Kopf von Markus Rocker in der 50. Minute und ein verwandelter Strafstoß von Markus Buckel (65.) brachten die Schwarzweißen auf die Siegerstraße. In der 83. Minute kamen die Gäste nochmals durch einen Foulelfmeter zum Anschlusstreffer. Der Sieg war aufgrund der individuellen Überlegenheit unserer Spieler verdient. Positiv anzumerken ist, dass man auch bei einem Halbzeitstand von 0:0 nicht nervös wurde und den Gegner weiter unter Druck setzen konnte. Die beiden Neuzugänge Thomas Gottlieb und Felix Gretoire gefielen bei ihrem ersten Auftritt im Trikot des SVD.

So spielten sie: Becker, Rocker, Theuer-Arnold, Buckel, Hüttling, Blesinger, Birnbach, Welzel, Kobsarenko, Wurm, Gottlieb
Bank: Knoll, Mühl, Gretoire, Berger, Kiefer
Beste Spieler: Becker, Mühl, Birnbach


 

26.07.2015 • 1. Runde Kreispokal • ASV Landau II – SV Dammheim 1:6 (1:5)

Tore: Mühl (2x), Rocker, Buckel, Gottlieb (2x)

Endlich! Die Sommerpause ist vorbei und der SVD startet in die Pflichtspielsaison. Nach der Pokalniederlage einen Tag zuvor gegen den SV Landau-Süd (0:6) versuchte es die erste Mannschaft, gegen den D-Klassisten besser zu machen. An einem bewölkten Sommertag lief man im altehrwürdigen Landauer Stadion auf, welches einen perfekt bespielbaren Rasen bot. So war gleich zu Beginn ein Übergewicht der Dammheimer zu spüren. Mehr Ballbesitz und gewonnene Zweikämpfe gaben den Mannen von Marco Knoll zusehends Selbstvertrauen, um miteinander zu kombinieren. So wurde nach rund 20 Minuten Thomas Gottlieb an der Sechzehnergrenze angespielt, der den Ball nur titschen ließ. Joshua Wurm spielte anschließend links in den Strafraum, wo Kapitän Daniel Mühl blank stand und zum 1:0 verwandelte.
Leider bekam man im Gegenzug gleich zwei Minuten später einen unnötigen Freistoß etwa 30 Meter vor dem Tor von Daniel Becker gegen sich gepfiffen. Der Ball wurde an den langen Pfosten gehoben, wo deren Verteidiger unbedrängt auf das Tor köpfen könnte. Becker parierte zwar, der Schiedsrichter jedoch sah den Ball hinter der Linie-1:1! Das weiße Ballett aus Dammheim ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Fünf Minuten später war es erneut Daniel Mühl, der aus 20 Metern einfach mal draufhielt und seine Farben so wieder in Führung schoss. Dann ging alles Schlag auf Schlag: Ein etwas zu lang und zu hoch geratener Ball von Markus Buckel konnte Gottlieb am langen Pfosten gerade noch so zurücklegen auf Markus Rocker, der als gelernte Offensivkraft seine Fähigkeiten unter Beweis stellte und das 3:1 erzielte. Das 4:1 erzielte Buckel nach einem unglücklichen Handspiel des starken Liberos der Landauer. Kurz vor der Halbzeit traf dann auch Gottlieb nach Querpass von Mühl.
Nach der Pause ließen beide Mannschaften stringent fertig gespielte Angriffe vermissen und das Spiel verflachte zusehends. In der 65. Minute war es dann doch nochmal Wurm, der an der Mittellinie den Ball bekam und den gestarteten Thomas Gottlieb mit einem Heber über die Abwehr auf die Reise schickte. Gottlieb umkurvte nach geglückter Ballannahme den Keeper des ASV und schob zum Endstand 6:1 ein.
Alles in allem steht das Weiterkommen unterm Strich und der Fakt, dass die erste Halbzeit deutlich stärker war als die zweite. Einige gute Angriffe machen Lust auf mehr, jedoch muss man noch an der defensiven Stabilität beim Ballbesitz des Gegners arbeiten. Jetzt geht es aber nächsten Sonntag erst mal los in der Runde. In der Willi-Klag-Arena trifft der SVD auf den TuS Schaidt.
So spielten sie: Becker, Welzel, Theuer-Arnold, Berger, Hüttling, Mühl, Rocker, Buckel, Kobsarenko, Gottlieb, Wurm
Bank: Knoll, Stern, Pfirrmann, Arnold


10.05.2015 • 28. Spieltag • SV Dammheim – TuS Albersweiler 1:2 (0:0)

Tor: Birnbach

Das nächste Endspiel für den SVD und die Chance für Albersweiler, mit einem Dreier den Aufstieg perfekt zu machen. Eine Kulisse, die es in Dammheim schon lange nicht mehr gegeben hat. Ein Spiel, welches lange torlos war, nahm in den letzten 20 Minuten einen dramatischen Verlauf. Bis dahin war Dammheim spielerisch überlegen, ohne, genau wie die Gäste, viel Chancen zu haben. In der 70. Minute wurde die Dammheimer Defensive mit einem Pass in die Tiefe überbrückt und der Gästestürmer Marius Lauth schob zum 1:0 ein. Dann in der 75. Minute war es Thomas Birnbach, der den Ball nach missglückter Abwehr über den stark haltenden Gästekeeper hob und das Spiel ausglich. In der 85. Minute dann der Knockout- ein langer Ball konnte von Daniel Becker nicht konsequent geklärt werden. So lief Patrick Rhodes seinen Bewachern davon und netzte zum entscheidenden 2:1 ein.

Für den SVD ist nun fast alles vorbei. Es gilt nur zu hoffen, dass Steinfeld, die ihre Mannschaft mit Spielern der ersten Mannschaft verstärkt haben, nicht mehr als zwei Punkte aus den letzten zwei Spielen holt. Das ist unrealistisch. Eine gute Saison mit einem bitteren Ende findet nächsten Sonntag in Wilgartswiesen ihren Abschluss mit dem Versuch, sich gebührend zu verabschieden, um nächste Jahr wieder in der C-Klasse West um die vorderen Plätze mitzuspielen.

So spielten sie: Becker, Knoll, Blesinger, Rocker, Berger, Mühl, Birnbach, Buckel, Arnold, Kobel, Wurm
Bank: Buhrmann, Hüttling, Fernandes Cunha, Pohlmann, Kobsarenko
Beste Spieler: Mühl, Buckel, Birnbach


 

03.05.2015 • 27. Spieltag • SV Dammheim – SpVgg Bad Bergzabern 4:3 (3:1)

Tore: Rocker (2x), Blesinger, Kobel

Schafft der SVD vier Jahre nach der Meisterschaft 2011 die Rückkehr in die B-Klasse? Diese Frage ließ sich heute zwar nicht klären, jedoch musste man gewinnen um im Aufstiegsrennen noch dabei zu bleiben. Bergzabern reiste mit einem Spiel weniger an und stünde bei gewonnenem Nachholspiel knapp vor den Schwarz-Weißen. Das Hinspiel verlor Dammheim mit 0:1 bei den Kurstädtern. Ein richtiges Topspiel also wurde abgerundet mit leichtem Nieselregen und feuchtem Rasen bei rund 15° C.

Man spürte die Motivation der Dammheimer ab der ersten Sekunde dieser Partie. Die Elf von Marco Knoll elektrisierte die Zuschauer in der Willi-Klag-Arena und führte bereits nach sieben Minuten mit 2:0. Ein Eckball von Thomas Birnbach an den langen Pfosten verwertete Markus Rocker per Kopf. Vier Minuten später setzte Dominik Kobel im Strafraum nach und wurde von dem gegnerischen Torhüter zu Fall gebracht. Elfmeter! Da Markus Buckel zuerst auf der Bank Platz nehmen musste trat Markus Rocker an und verwandelte sicher zum 2:0.

Diese Partie bot wahrlich keine Verschnaufpause. In der zwöften Spielminute verursachte die Defensivabteilung ein Freistoß an der rechten Ecke des 16m-Raums. Dieser Freistoß wurde sehenswert direkt verwandelt und somit der Anschluss erzielt. In den Folgeminuten war das Spielgeschehen ausgeglichen mit Vorstößen auf beiden Seiten. In der 28. Minute steckte dann Dominik Kobel durch auf Thomas Birnbach, der mit links den Ball an den langen Pfosten hob. Dort stand Georg Blesinger und netzte in Mittelstürmermanier ein. Schon der zweite Assist für Birnbach in diesem Spiel. Ganz stark! Kurz darauf ein Schreckmoment. Nach einer halben Stunde in Erwartung eines Eckballs ertönte der Pfiff des Schiedsrichter und griff in die Arschtasche. Was das bedeutet wissen wir alle. ROTE Karte! Steffen Welzel ließ sich augenscheinlich hinreißen zu einem kleinen Handgemenge mit dem besten Spieler der Gäste. Zu sehen war für den Schiri jedoch nicht die Schuld beider Spieler, er sah nur die Aktion des bis dato stark spielenden Steffen Welzels, der aufgrund einer Verletzung von Marco Knoll schon nach zwanzig Minuten auf die Position des Liberos rückte.

Ihm war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, schließlich sind nur noch zwei Spiele zu gehen. Die Mannschaft sollte fortan jedoch beeindruckend kämpfen und sich für Steffen Welzel aufopfern um die drei Punkte in Dammheim zu lassen.

So wurde Bergzabern in Überzahl stärker und Dammheim beschränkte sich zunehmends auf das Verteidigen.

Über die Pause hinweg schaffte man dies ganz gut bis zur 65. Minute. Da griff die Abseitsfalle nicht und die Kurstädter kamen erneut auf 2:3 heran. Wie in diesem Spiel jedoch üblich ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. So wurde Maxi Arnold in die Spitze geschickt und spitzelte den Ball in der 73. Minute noch an seinem Gegenspieler vorbei zu Dominik Kobel, der diesen Konter mustergültig abschloss und zum 4:2 einschob. Fertig war das Spiel jedoch noch lange nicht, da die erneute Antwort und der erneute Anschlusstreffer wieder gerade einmal sieben Minuten danach folgte. Die letzte Viertelstunde (es wurden fünf Minuten nachgespielt) waren turbulent und geprägt von Vorstößen der Kurstädter, die sie jedoch nicht zu verwerten wussten. Dammheim hätte alles klarmachen können, als der bis an die Mittellinie vorgedrungene Gästekeeper den Ball an Maximilian Arnold verlor. Dieser sah jedoch die links und rechts frei stehenden Kobsarenko und Wurm nicht und versuchte den Ball auf eigene Faust im Tor unterzubringen. Vergebens! In der Nachspielzeit quittierten die Gäste noch eine Ampelkarte, da der Schuldige augenscheinlich nicht zufrieden war mit der tatsächlich etwas kleinlichen Linie des Unparteiischen. Dann endlich um 16:51 Uhr waren die drei Punkte unter Dach und Fach und der Traum lebt immernoch.

Nun geht es gegen den Tabellenführer aus Albersweiler und bei jedem ist der absolute Wille und Vorfreude zu spüren. FORZA SVD!

So spielten sie: Becker, Knoll, Blesinger, Berger, Rocker, Birnbach, Mühl, Welzel, Arnold, Kobel, Wurm
Bank: Hüttling, Kobsarenko, Buckel, Fernandes Cunha, Stern
Beste Spieler: Becker, Kobel, Berger


 

26.04.2015 • 26. Spieltag • FV Queichheim II – SV Dammheim 1:4 (0:1)

Tore: Mühl, Rocker, Wurm, Buhrmann

Mit einer Siegesserie von vier Spielen im Rücken ging der SVD heute das Derby gegen Queichheim an. Angepfiffen wurde heute schon um 13 Uhr, da die erste Mannschaft der Frösche im Anschluss spielte. Während der SVD die Punkte für den Aufstieg unbedingt brauchte, so war der einzige Ansporn der Gastgeber der Derbystatus dieses Spiels.

So wurde mit etwas Verzögerung, da der heimische Torwart zuerst fehlte, vom hanseatischen Unparteiischen angepfiffen. Lediglich 120 Sekunden benötigten die Knoll-Knaben, das ungewollte Queichheimer Torwartproblem zu bestrafen. Markus Rocker drang auf der linken Seite durch und spielte den von der Grundlinie zurück zu Daniel Mühl, der den Ball unter die Latte in die Maschen drosch. Es war sein dritter Saisontreffer. 20 Minuten hatte man das Spiel komplett im Griff und konnte auch gute Möglichkeiten erspielen. So lief einmal Kobsarenko alleine auf den inzwischen eingewechselten Stammtorhüter zu und legte im letzten Moment auf Wurm ab. Der schob ein, jedoch wurde ein Abseits gesehen. Die Schlussphase der ersten Hälfte wurde dann immer zerfahrener. Wenige spielerische Elemente und kaum offensive Gefahr ließen den Halbzeitpfiff als Zuschauer herbeisehnen.

Nach dem Seitenwechsel wurde auf der Dammheimer Seite Neuzugang Dominik Kobel eingwechselt, dem wir an dieser Stelle viel Glück, Erfolg und Spaß beim SVD wünschen. Wie auch zu Beginn der ersten 45 Minuten legte Dammheim los wie die Feuerwehr und Thomas Birnbach schindete mit all seiner Cleverness einen Strafstoß. Markus Rocker bekam diesen Elfmeter von Stammelfmeterschütze Markus Buckel geschenkt und verwandelte auch sicher. Sein Torjubel bestand aus einem 40 Meter-Sprint zu einer mysteriösen Dame in den Zuschauerrängen. In der 60. Minute fällte dann Daniel Becker den fast schon im Aus stehende Mark Sanchez und verursachte so einen Elfmeter und den damit in Verbindung stehende Anschlusstreffer.

Sieben Minuten später spielte Daniel Mühl in den Sechzehner laufend den Ball blind an die Strafraumgrenze. Joshua Wurm lief mit und schoss den Ball mit dem linken Fuß ins kurze rechte Eck.

Fortan war der Drops gelutscht und die Messe gelesen, ja die Mark war verlaufen. Der Joker Eric Buhrmann konnte noch zum 4:1 stechen.

So steht ein wichtiger 4:1-Auswärtssieg am Ende dieses Derbys. Der Traum lebt weiter und mit noch drei Spielen hat man alles selbst in der Hand in Sachen Aufstieg. FORZA SVD!

So spielten sie: Becker, Knoll, Blesinger, Rocker, Hüttling, Mühl, Birnbach, Buckel, Kobsarenko, Arnold, Wurm
Bank: Kobel, Welzel, Buhrmann
Beste Spieler: Mühl, Arnold, Knoll


 

19.04.2015 • 25. Spieltag • SV Dammheim – SpVgg Eußerthal 2:0 (0:0)

Tore: Arnold, Buhrmann

Im ersten Spielabschnitt verpasste es die Mannschaft frühzeitig die drei Punkte unter Dach und Fach zu bringen. Reihenweise wurden hochkaratige Torchancen vergeben.
Erst eine Flanke von Thomas Birnbach auf Maximilian Arnold, der mustergültig einköpfte, war der Dosenöffner (65.). In der 85. Minute konnte Eric Buhrmann einen Konter zum 2:0 abschließen.

So spielten sie: Becker, Blesinger, Arnold, Berger, Theuer-Arnold, Birnbach, Mühl, Buckel, Rocker, Kobsarenko, Wurm
Bank: Knoll, Hüttling, Buhrmann
Beste Spieler: Birnbach, Berger, Rocker


 

13.04.2015 • 24. Spieltag • SV Schweigen-Rechtenbach – SV Dammheim 1:2 (0:1)

Tore: Kobsarenko, Rocker

Heute bekam es der Tabellenzweite SV Dammheim mit dem sehr heimstarken SV Schweigen-Rechtenbach zu tun. Nur ein Spiel ging bisher auf der Alm verloren. Auch der direkte Vergleich geht mit 3:0 an die Grenzbewohner. Nach zwei Siegen in der letzten Saison konnte sie auch in der Hinrunde mit einem 3:2 drei Punkte aus der Willi-Klag-Arena entführen.

Bei strahlendem Sonnenschein und warmen 18 Grad begann das Spiel schleppend. Wenig Chancen auf beiden Seiten und ein ausgeglichener Ballbesitz mit viel Fehlpässen ließen das Spiel zerfahren wirken. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des sehr selbstsicheren und konsequenten Schiris brach Steffen Welzel auf der linken Seite durch und bediente mit einer butterweichen Flanke Valentin Kobsarenko, der den Ball aus 14-15 Metern in das kurze Eck köpfte.

Nach 15 Minuten des Wartens kehrten beide Mannschaften auf den Rasen zurück. Schweigen-Rechtenbach spielte von Beginn an offensiver, somit ergaben sich immer mehr Räume für die Dammheimer Offensive. Etliche Konter führten zu hochkarätigen Chancen. Ein Eckball von Kosarenko in der 55. Minute fand am langen Pfosten mit Markus Rocker seinen Abnehmer, der hochstieg und zur 2:0-Führung einköpfte. Fortan wurde das Übergewicht der Dammheim nur noch deutlicher und Joshua Wurm, Markus Buckel sowie Markus Rocker vergaben noch Riesenmöglichkeiten um alles klar zu machen. In der 70. Minute quittierte der Gastgeber eine rote Karte, nachdem Joshua Wurm auf dem Weg zum Tor nur durch Halten und Ziehen am Trikot gestoppt werden konnte. Der daraus resultierende Freistoß aus 17 Metern wurde neben das Tor gesetzt.

Und wie es so oft im Fußball ist, merkte man die Unterzahl der Schweigener kaum, die dann in der 75. Minuten den Anschlusstreffer erzielen konnten. In der Schlussphase lag dann der Ausgleichstreffer in der Luft. Das Aluminium sowie der starke Daniel Becker rettete den SVD einmal mehr.

So stehen weitere wichtige drei Punkte am Ende dieser langen Auswärtsreise und man hat es nun in den abschließenden fünf Spieltagen selbst in der Hand, die ersten beiden Ränge zu belegen. Erstaunlich war auch heute der Support der Dammheimer Anhänger. Ganze NULL Zuschauer fanden den Weg auf die Alm. Lediglich Spieler der zweiten Mannschaft unterstützten unsere Jungs am Spielfeldrand.

Nichs desto trotz, nächste Woche empfängt man die SpVgg Eußerthal, der sich im Niemandsland der Liga befindet und bei den Zielen der Dammheimer als Lieferant für den nächsten Dreier herhalten soll. Wir heißen jetzt schon alle Dammer herzlich Willkommen in der Willi-Klag-Arena.

FORZA SVD!

So spielten sie: Becker, Blesinger, Rocker, Berger, Arnold, Mühl, Birnbach, Buckel, Rocker, Kobsarenko, Wurm
Bank: Knoll, Fernandes Cunha, Hüttling
Beste Spieler: Mühl, Blesinger, Buckel


 

29.03.2015 • 23. Spieltag • SV Dammheim – SV Gossersweiler-Stein 2:0 (1:0)

Tore: Wurm, Birnbach

Vor der einwöchigen Osterpause empfing der Tabellenzweite die Steine aus Gossersweiler, die eher in den unteren Gefilden zu finden sind. Gegen die Topgruppe der Liga erzielten sie jedoch passable Ergebnisse. So wie auch eine Woche zuvor, als sie bei der Spielgemeinschaft Steinfeld/Schweighofen mit 1:0 führten, dann jedoch nach 65 Minuten das Spiel abgebrochen wurde. Grund: Doppelter Wadenbeinbruch ihres besten Torschützen. Die Heimmannschaft brachte im Eselsdorf volle 90 Minuten zustande und siegte nach zweiwöchiger Durststrecke mit 3:1.

Zurück in der heimischen Willi-Klag-Arena trat man bei regnerischen und windigen zehn Grad den Versuch an, das erste Sechs-Punkte-Wochenende des Jahres zu feiern. Die zweite Mannschaft hat zuvor mit 2:1 gegen die Reserve der Gouschder gesiegt.

Nun aber zum Spielgeschehen, welches von mehr Gästefans als Heimfans gesehen wurde. Beide Mannschaften fanden äußerst schwer in die Partie. Weder die tief stehenden Gäste, noch die eigentlich offensiv ausgerichteten Dammheimer fanden den Weg in den Sechzehnmeterraum des Anderen. Das Zweikampfverhalten der Gäste war von einer deutlich größeren Entschlossenheit geprägt, sodass sich Ballverluste im Mittelfeld häuften. Die Abstände zwischen Offensive und Defensive stimmten einfach nicht.

So war es nur natürlich, dass wenn etwas passieren sollte, es über einen ruhenden Ball funktionierte. Da hätten wir zum Beispiel einen Freistoß aus 17 Metern. Was eigentlich brandgefährlich hätte sein müssen, entpuppte sich als Reinfall. Thomas Birnbach schoss den Ball ohne Zug und ohne Schnitt über das gegnerische Tor. Nach gut einer halben Stunde machte es „Birni“ jedoch besser. Von halblinks etwa 30 Meter vor dem Tor machte er den Ball scharf und beförderte ihn in die Gouschder Box. Ein Klärungsversuch eines Verteidigers per Kopf ging nach hinten los und der Ball flog in hohem Bogen vor das eigene Tor, wo Joshua Wurm ihn über die Linie drückte. Ein bislang schmeichelhaftes 1:0, aber anhand der Ballbesitzverteilung nicht abwegig.

Nach dem Seitenwechsel spielte die Heimmannschaft dann zeitweise besser. Hinten kompakt schaffte man jetzt auch mal, einen kompletten Spielzug bis zum Torabschluss zu gestalten. So stieß Georg Blesinger in der 55. Minute auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und erreichte mit Glück Joshua Wurm, der jedoch den sich in den Ball hineinwerfende Verteidiger anschoss. Weitere zehn Minuten später kombinierten sich Mühl und Blesinger in die Spitze. Wurm wich auf links aus, Mühl lief rechts mit und Blesinger in der Mitte hatte freie Fahrt auf den Torhüter. Statt abzugeben schloss Blesinger entschlossen ab, scheiterte jedoch am spekulierenden Torhüter. Anschließend kam eine Phase, die bei keinem Dammheim-Spiel fehlen darf. Die Hektik-Phase. Etliche Fouls und Nickligkeiten führten zu Unruhen und teilweise auch Handgemengen, die vom Schiedsrichter entsprechend bestraft wurden. Spurlos ging diese Phase aber auch nicht an den Gästen vorbei. In der 80. Minute wurde der Vorlagengeber des 1:0 Thomas Birnbach auf Sechzehnmeterraumhöhe angespielt und schloss trocken ab. Entscheidung! Dieses 2:0 ging in Ordnung und wurde dann über die Zeit gebracht.

Fazit: Ein weiterer wichtiger Sieg, um vorne dabeizubleiben. Spielerisch vorallem in der ersten Hälfte extrem ausbaufähig, aber mit dem erneut sehr sehr starken Libero Steffen Welzel hat man eine neue Stabilität in der Defensive gewonnen, die im Aufsteigsrennen unbedingt von Nöten ist. FORZA SVD!

So spielten sie: Becker, Welzel, Berger, Theuer-Arnold, Arnold, Blesinger, Birnbach, Rocker, Hüttling, Mühl, Wurm
Bank: Kobsarenko, Stern, Buckel, Fernandes Cunha, Knoll
Beste Spieler: Welzel, Berger, Hüttling


 

22.03.2015 • 22. Spieltag • ASV Eschbach – SV Dammheim 1:3 (1:2)

Tore: Wurm (2x), Buckel

Nach zwei verlorenen Spiele reist der SV Dammheim heute zum ASV Eschbach. Die Eselreiter haben im Hinspiel drei Punkte aus der Willi-Klag-Arena entführt. Die Vorzeichen und die absteigende Form sprachen also eher für einen Heim- als für einen Auswärtserfolg. Trotzdem wollte Dammheim seine Platzierung in der Spitzengruppe untermauern und beweisen, dass sie auch in der Rückrunde noch für guten Fußball zu haben sind.

Bei windigen 10° C am Fuße der Madenburg beschritt man bei Sonnenschein die Gänsehautkathedrale in Eschbach. Das Geläuf war hart, aber relativ eben. Die ersten zehn Minuten verliefen ausgeglichen, ehe Dammheim sich durch zunehmenderen Ballbesitz und einem souveränem Libero Steffen Welzel immer besser ins Spiel brachte. Eine stabile Defensivleistung ebnete den Weg für den ein oder anderen guten Spielzug, bei dem es jedoch noch an der finalen Durchschlagskraft mangelte.

In der 20. Minute war es dann der trotz Krankheit spielende Thomas Birnbach, der in der Tiefe die Schnittstelle sah und durchgesteckt hat zu Joshua Wurm, der mit etwas Glück den Torhüter tunnelte und so die Führung markierte. Kaum fünf Minuten später verursachte der heute stark aufspielende Felix Theuer-Arnold einen Freistoß aus halblinker Position. Aus rund 25 Minuten drosch Eschbachs Spielertrainer den Champions-League-Ball in die Maschen. Da konnte Daniel Becker nichts machen- der Ball schlug im rechten oberen Eck ein.

Das Spiel drohte nun zu kippen. Die Gangart wurde härter und der Gast fing zunehmend an, mit den Entscheidungen des Unparteiischen zu hadern. Auch die Fans der Heimmannschaft machten ihrem Dorfspitznamen „Eseldorf“ alle Ehre. Sie ließen keine Gelegenheit ungenutzt, Fouls und Nickligkeiten mit scheinbar unmenschlichem Fachwissen lautstark zu beurteilen. Vorallem Joshua Wurm tat es den Zuschauern an, der nach deren Ermessen vier bis fünf rote Karten auf einmal verdient hätte. In der 40. Minute beantwortete Wurm diese Anfeindungen mit dem 2:1, nachdem Theuer-Arnold einen wohltemperierten Pass über die Viererkette der Eschbacher spielte. Wurm hob den Ball aus gut 16 Metern über den herauslaufenden Keeper.

Mit diesem Ergebnis im Rücken ging es unverändert in die zweite Hälfte, die fast ausschließlich von Mittelfeldgeplänkel geprägt war. Der ASV Eschbach machte zunehmends Druck auf den Kasten der Dammheimer. Welzel stand aber als Libero wie ein Fels in der Brandung und wies durch Stellungsspiel und konsequente Aktionen die Angreifer in die Schranken. Souverän sah das Spiel nach vorne aber nicht mehr aus, kam es mal zu Kontern oder anderen Offensivaktionen für die Dammer.

Zwei Minuten vor Schluss, als die Eschbacher nach einem missglücktem Angriff ganz aufgerückt waren, bot sich dann Raum für einen lupenreinen Konter. Kapitän Maximilian Arnold schickte FTA auf die Reise, der rund 50 Meter in die Eschbacher Box sprintete und den Ball mustergültig für den eingewechselten Markus Buckel ablegte, der in gekonnter Mittelstürmermanier zum Endstand einschoss.

Fazit: Es war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen, zumal man es schaffte, eine Unruhephase zu überwinden und auf Diskussionen mit Schiedsrichter und Zuschauern mit Leistung auf dem Grün antwortete. Die Zweikampfführung war seit dem Ende der Hinrunde endlich mal wieder so, wie sich das Coach Marco Knoll wünschen würde.

So spielten sie: Becker, Welzel, Berger, Theuer-Arnold, Arnold, Blesinger, Birnbach, Rocker, Hüttling, Mühl, Wurm
Bank: Kobsarenko, Stern, Buckel


15.03.2015 • 21. Spieltag • SV Dammheim – SF Steinfeld/Schweighofen II 1:4 (1:3)

Tor: Rocker

Nach der Niederlage beim SV Mörzheim wollte die erste Mannschaft von Dammheim Wiedergutmachung betreiben. Auf heimischem Terrain wollte man die drei Punkte gegen Steinfeld nicht hergeben. Dieser Plan ging jedoch nicht auf. Ineffizienz in der Offensive und mangelnde Kommunikation in der Defensive sorgten schon in der zehnten Minute für den Rückstand. Eine Aktion vorher hatte Daniel Mühl die Riesenmöglichkeit, mit einer 1:0-Führung die kommenden 80 Minuten ganz anders zu gestalten. So lief man wieder einem Rückstand hinterher. Ein Kopfball von Markus Rocker glich den Spielstand zehn Minuten später wieder aus, und auch die Spielanteile waren weiterhin eher bei der Heimmannschaft. Weitere zehn Minuten später war es ein Dribbling auf der linken Seite des Dammheimer Strafraums, das drei Spieler auf einmal aushebelte und ein nicht konsequentes Einsteigen von Eric Buhrmann zur Folge hatte. Elfmeter! Dieser wurde versenkt, genau wie ein Konter, bei dem Dammheim nicht schnell genug umschaltete und der Ball im Steinfelder Angriff von links bis rechts ungehindert laufen gelassen wurde. So stand es schon nach 45 Minuten 1:3 für die Gäste.

Ein erwartetes Aufbäumen nach der Halbzeit blieb aus und Dammheim kam erschreckend schwach aus der Kabine. In der 65. Minute war es dann, wie in fast jedem Spiel, ein Eckball, der ein weiteres Gegentor einleitete. Der Torschütze stand im Fünfmeterraum blank. Er hätte sich vor seinem Abschluss noch einmal um die eigene Achse drehen, die Zeitung lesen und sich die Schuhe binden können. Er musste einfach nur einnicken.

Das war also die Geschichte dieses Spiels: In einer Stärkephase geschwächt und fortan nur noch schlecht gespielt kann man sich über dieses Ergebnis nicht beschweren. So wird das nichts mit den oberen Tabellenrängen.

So spielten sie: Becker, Arnold, Blesinger, Berger, Welzel, Buckel, Rocker, Hüttling, Birnbach, Mühl, Wurm
Bank: Fernandes Cunha, Buhrmann, Kobsarenko


 

08.03.20.15 • 20. Spieltag • SV Mörzheim I – SV Dammheim 3:1 (1:0)

Tor: Buckel

Bei Sonnenschein und einem etwas zu hartem und holprigen Geläuf empfing der Tabellensiebte den Ligaprimus aus Dammheim. Gemäß dem Hinrundenspiel war ein enges Spiel vorauszusehen. Dammheim holte auf heimischem Rasen einen 0:2-Rückstand noch auf und holte somit im ersten Aufeinandertreffen lediglich ein Punkt.

Das lediglich ein Punktgewinn das Ziel war, sah man am heutigen Tage in der Anfangsphase nicht. Dammheim machte von Beginn an Druck und spielte sich bis zu Minute 25 drei bis vier sehr gute Möglichkeiten heraus, die jedoch ungenutzt blieben. Viele Unterbrechungen und Auseinandersetzungen mit den gegnerischen Zuschauern folgte eine Zäsur in der Partie: Die Spielanteile kippten und Mörzheim wurde immer stärker. So kam der Stürmer der Gastgeber im und um den 16-Meter-Raum der Gäste einige Male zu Fall. In der 40. Minute ertönte dann der Pfiff des nicht unumstrittenen Schiris. Elfmeter! Dieser wurde verwandelt und so liefen die Schwarz-Weißen einem Rückstand hinterher.

Nach dem Seitenwechsel schöpften die Gästeanhänger Hoffnung auf die Wende. Dies wurde jedoch erstickt in einem Kopfball gerade mal zehn Minuten nach Wiederanpfiff, nachdem man auf den Außen die Mörzheimer ohne Bedrängnis flanken ließ. Im Fünfmeterraum war der SVM-Stürmer schneller als Daniel Becker und nickte zur 2:0-Führung ein.

Dammheim gab sich jedoch noch nicht geschlagen. Zehn Minuten später bekam auch der SVD nach Foul an Kobsarenko einen Strafstoß, den Markus Buckel verwandelte. Der erneut aufkommende Hoffnungsschimmer wurde erneut zerstört durch die Untauglichkeit der Dammheimer im Höhenduell. Nach einer Flanke lediglich fünf Minuten nach dem Anschlusstreffer war es erneut ein Kopfball, der in hohem Bogen in die lange Ecke segelte und somit die Hoffnung auf Zählbares zunichtemachte.

Fazit: Dammheim hat ineffizient und nicht clever genug gespielt. Viele haben sich aus der Ruhe bringen lassen durch die Fans und waren mehr konzentriert darauf, einen Freistoß zu schinden als einen akzeptablen Spielzug einzuleiten. So wird das nichts mit den ersten beiden Plätzen.

So spielten sie: Becker, Theuer-Arnold, Rocker, Blesinger, Welzel, Hüttling, Birnbach, Mühl, Kobsarenko, Buckel, Wurm
Bank: Knoll, Berger, Fernandes Cunha, Stern


 

01.03.2015 • 19. Spieltag • SV Dammheim – SV Silz 2:1 (1:0)

Tore: Wurm, Buhrmann

Endlich wieder Fußball in der Willi-Klag-Arena in Dammheim, müssen sich die Spieler und Anhänger des SVD gedacht haben. Kein Spiel und lediglich ein Training wurde in den letzten drei Monaten dort abgehalten. Eine sehr lange Winterpause ging also heute zu Ende. Gegner war der SV Silz, die schon unter der Woche zeigten, dass sie nicht gewillt sind, bis zum Ende im Tabellenkeller zu stehen und ein 2:2 gegen den TUS Schaidt holten. Dennoch ging der Tabellendritte mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz eins als Favorit in dieses Spiel.

Trotz des langen Schonens des Geläufs an der Bornheimer Straße war der Platz nichts weiter als eine bessere Spielwiese, die weder durch ihre grüne Farbe noch durch ihre Ebenheit bestechen konnte. Ein tiefer, viel zu weicher Rasen stellte die Weichen für ein weiteres Kampfspiel.

Bei angenehmen zehn Grad und leichtem Nieselregen, also bei für jeden Möchtegernexperte und Trainingskiebitz perfektem Fußballwetter, waren Chancen zunächst kein Bestandteil der Partie.
Die ersten zehn Minuten lassen sich mit einem Wort paraphrasieren: Abtasten.
Leichte Unsicherheiten bei beiden Teams waren zwar erkennbar, wurden aber nicht ausgenutzt. Nach einer guten viertel Stunde fand Dammheim dann in seinen in der Hinrunde schon oft praktizierten Spielfluss und erspielte sich im Minutentakt Chance um Chance. Markus Buckel und Joshua Wurm vergaben Riesenchancen zur frühen Führung.
In der 25. Minute war es dann aber doch soweit. Valentin Kobsarenko spielte einen tödlichen Pass in die Tiefe auf den perfekt gestarteten Daniel Mühl, der gemeinsam mit Joshua Wurm mutterseelenallein auf das Silzer Tor lief. Er legte zur richtigen Zeit quer und Wurm musste nur noch einschieben. Der Führungstreffer bedeutete somit auch seinen zwölften Saisontreffer. Bis zur Pause ließ die Heimmannschaft auch nichts mehr zu und kam noch zu zwei bis drei guten Möglichkeiten, die jedoch nicht genutzt werden konnten.

Nach dem Seitenwechsel blühte die altbekannte Krankheit der Dammheimer auf wie eine Narzisse im Frühling: Die Unausgeschlafenheit zu Beginn der zweiten Hälfte. So fing man in der Hinrunde und jetzt vorallem auch in der Wintervorbereitung viel zu viele Tore. So auch heute. So war es dann Patrick Berger, der dem Gästestürmer in der 47. Minute den Ball einfach in den Fuß spielte und dieser freie Fahrt auf den Kasten vom chancenlosen Daniel Becker hatte nachdem zuvor schon Georg Blesinger und Thomas Birnbach nicht klären konnten –> 1:1

Auch in den Folgeminuten gelang es den Dammern nicht mehr, das Spiel wie in Hälfte eins in die Silzer Hälfte zu verlagern und Chancen rauszuspielen. Die Nervosität wurde spürbar und spielerisch wurde nur noch wenig gelöst. So musste ein Freistoß von der linken Seite herhalten, der in der 75. Minute vom eingewechselten Eric Buhrmann im Rückwärtsfallen mit der Aussenseite verwertet wurde –>2:1

Wenn man aber dachte, es sei die Erlösung gewesen, hatte falsch gedacht. Trotz der Führung war von Sicherheit nichts zu spüren und musste die knappe Führung ins Ziel retten.

Fazit: Auf so einem Platz sind nur die drei Punkte wichtig, nicht die Art und Weise wie man dazukam. Trotzdem muss man vorallem in der Defensive an der nötigen Stabilität arbeiten, ohne die man nächste Woche gegen den SV Mörzheim sicherlich nicht antreten braucht. Doch bis dahin wünschen wir von der Tabellenspitze alles Gute. Forza SVD!!!

So spielten sie: Becker, Arnold, Blesinger, Berger, Welzel, Rocker, Mühl, Birnbach, Buckel, Kobsarenko, Wurm
Bank: Knoll, Stern, Fernandes Cunha, Buhrmann, Hüttling
Beste Spieler: Rocker, Mühl, Welzel



30.11.2014 • 18. Spieltag • Vfl Essingen I – SV Dammheim 0:2 (0:1)

Tore: Arnold, Fernandes Cunha

It‘ Derbytime. 
Again! Schon zum zweiten Mal trafen die beiden Erzrivalen aufeinander. Das letzte Spiel des Jahres wartete, um auf dem Hartplatz in Essingen bestritten zu werden. Der VfL, der auf eine Revanche für die 0:5-Klatsche vom Hinspiel pochte, wollte durch die drei Punkte an der Tabellenspitze überwintern, während der SVD die Gala vom Hinspiel wiederholen und die benachbarten Dorfkicker überholen wollte. Hauptaugenmerk wurde heute vor allem auf den besten Stürmer der Liga gelegt. Die Rede ist von Alparslan Demiral, dem bislang 16 Treffer gelangen. Für ihn war heute Markus Rocker zuständig.

Nun zum Spiel, das ausgeglichen begann. Essingen zeigte sich technisch besser und defensiv stabiler. In der achten Minute trafen diese Attribute für Essingen-Verteidiger Philipp Waßner nicht zu. Er wurde von Maximilian Arnold überrannt und sah aus wie ein Schulbub, als Daniel Mühl den Ball perfekt in die Tiefe spielte. Arnold schob ein und brachte UNSERE FARBEN in Front. Fortan zeichnete sich ein Mittelfeldgeplänkel der besseren Art ab. Es gab noch die ein oder andere Möglichkeit für beide Mannschaften, beide Abwehrreihen leisteten jedoch gute Arbeit. Allen voran Markus Rocker und Patrick Berger. Die beiden SVD-Recken lieferten ein bärenstarkes Spiel und verloren fast keinen Zweikampf. Demiral hätte genauso gut Demoral heißen können nach diesem Spiel. Er konnte keinen Ball annehmen ohne dass Rocker wie ein Terrier hinter ihm war und nur darauf wartete, ihm den Ball abzunehmen wie ein Vater seinem kleinen Sohn. In der zweiten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild. Obwohl Essingen von Minute zu Minute offensiver wurde kam nichts Gefährliches zu Stande. Aus SVD-Seite bekam die Offensive um Mühl, Welzel, Wurm und der eingewechselte Buckel immer mehr Räume und erspielte sich auch Chancen. In der 80. Minute war der Arbeitstag, der wirklich einer war, für Joshua Wurm zu Ende. Für ihn kam Armando Fernandes Cunha in die Partie. Dieser benötigte keine Anlaufzeit und traf gleich in der 81.Minute, nachdem Welzel eine präzise Flanke von links schlug. In der Mitte musste der völlig allein gelassene Fernandes nur einköpfen. Kurios: Im Spiel zuvor mit der zweiten Mannschaft traf Fernandes bereits zweimal per Kopf. Das war die Geschichte dieses Siegs, mit dem man einem Punkt hinter Spitzenreiter Bergzabern überwintert. Ein tolles Spiel der gesamten Mannschaft wurde gekrönt mit einem Geburtstagsständchen für den Platzwart und die lebende Legende Willi Klag, nach dem der Sportplatz an der Bornheimer Straße benannt ist. Trainer Marco Knoll hat sicherlich mit der ein oder anderen Umstellung einen großen Anteil an diesem Erfolg.

Das Schlusswort: Wir bedanken uns rechtherzlich bei unseren Nachbarn Essingen, die gastfreundlich wie immer die drei Punkte nach Dammheim geschickt haben. Sehr nett:)
Der SV Dammheim wünscht dem Spieler der Zweiten Mannschaft des VfL Essingen gute Besserung. Er hatte sich kurz vor Ende der Partie schwer verletzt.
So spielten sie: Becker-Knoll, Berger, Rocker-Arnold, Blesinger, Kobsarenko, Hüttling, Welzel, Mühl- Wurm
Bank: Fernandes Cunha, Stern, Buckel
Beste Spieler: Heute möchte ich aufgrund einer sehr starken Leistung der kompletten Mannschaft keinen Spieler herausheben.


23.11.2014 • 19. Spieltag • SV Dammheim-TuS Schaidt II 5:2 (1:0)

Tore: Rocker (2x), Blesinger (3x)

Nach der bitteren Klatsche gegen Frankweiler empfing man heute die zweite Mannschaft aus Schaidt. Das Hinspiel wurde 2:0 gewonnen. Das Spiel der Zweiten von Dammheim, welches hätte vor dieser Partie stattfinden sollen, fiel wegen den schlechten Platzbedingungen aus. Nimmt man es genau, so wäre der Platz auch für nur ein Spiel zu schlecht. Da es aber das letzte Heimspiel dieses Jahres war, drückte man ein Auge zu.

So startete die Heimmannschaft mit Ballbesitz und die Schaidter mit einer soliden Kampfleistung. Die Abwehrreihen leisteten sich auf beiden Seiten kaum Fehler. In der 30. Minute lief dann Joshua Wurm das erste Mal frei auf den Gästekeeper zu, wurde jedoch im Strafraum gefällt. Statt eines Strafstoßes zeigte der Schiedsrichter ein Freistoß an der Strafraumgrenze an, was bei vielen Zuschauern für Unmut sorgte. Zehn Minuten rutschte dann Daniel Mühl, eingekesselt von zwei Verteidigern, aus und es ertönte plötzlich ein Pfiff: Der Schiri zeigte auf den Punkt. Markus Rocker verwandelte, obwohl der Torhüter die Ecke ahnte. Die erste Halbzeit war geprägt von einigen sehr gut gestalteten Angriffen über die linke Außenseite.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Knoll-Knaben dann noch ein Gang hoch und machten vermehrt Druck auf das 2:0. Besonders die rechte Seite um Marco Hüttling und Valle Kobsarenko spielte nun vermehrt auch über die Außenpositionen.  Durch das nun offensivere Konstrukt ließ man jedoch auch in der Defensive mehr zu. Nichtsdestotrotz kam Dammheim nach einer Flanke aus dem Halbfeld gefährlich vor das Tor, als Valentin Kobsarenko per Brustablage auf Wurm spielte und dieser per Volleyabnahme zum vermeintlichen 2:0 traf. Doch der Schiedsrichter sah es anders und wollte ein Handspiel bei Kobsarenko gesehen haben. Dies war schon das zweite Tor von Wurm, welches vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde, nachdem er schon in den ersten 45 Minuten bei dem Pass auf Wurm von Mühl eine strittige Abseitsentscheidung traf. Dann jedoch schlug die Stunde des Georg Blesinger. In der 60., 67. und 71. erzielte „Blesi“ seine Saisontore zwei, drei und vier. Nach seinem zweiten und dritten Treffer ließen die Schaidter jeweils nochmal Hoffnung aufkommen, die jedoch erneut per Strafstoß in der 82. Minute durch Markus Rocker im Keim erstickt wurden. Das Debüt von Valentin Kobsarenko in der Startposition verlief besonders aufgrund der zweiten Halbzeit sehr vielversprechend. Auch der eingewechselte Armando Cunha-Fernandez wusste nach seiner Einwechslung zu gefallen. Trotz einiger Verletzungen und Sperren von Stammspielern der ersten Mannschaft überzeugte unsere Mannschaft.

Als Fazit reichen wenige Worte: Pflichtsieg und bereit machen für das Spitzenspiel und Derby nächsten Sonntag. Wir erinnern uns: Im Hinspiel düpierten die Dammer Jungs die Essinger Grabenkicker mit 5:0.

So spielten sie: Becker, Berger, Knoll, Arnold, Rocker, Blesinger, Hüttling, Mühl, Kobsarenko, Welzel, Wurm
Bank: Cunha-Fernandes, Klag, Kolb, Ditzel
Beste Spieler: Mühl, Blesinger, Rocker


So lief die Hinrunde • Rückblick – SV Dammheim Kader der Ersten Mannschaft

Der SV Dammheim beendet die Hinrunde lediglich einen Punkt hinter Tabellenführer Essingen, den man am zweiten Spieltag mit 5:0 besiegen konnte. 30 Punkte aus 15 Spielen sind auf den ersten Blick eine ordentliche Ausbeute. War man jedoch bei den Punktverlusten dabei, so kommt man zum Schluss, dass gemessen am Potenzial der Mannschaft noch der ein oder andere Punkt mehr drin war. Eine Einzelkritik des eingegrenzten Kaders der ersten Mannschaft des SVD:

Daniel Becker: Eine ausgezeichnete Leistung ist dem 24-jährigen kaufmännischen Angestellten zu konstatieren. Speziell in den ersten sechs Partien, in denen er allesamt eine weiße Weste behielt, wusste der Keeper, der schon sein Leben lang beim SVD spielt, zu überzeugen. Inmitten der Hinrunde bei den Niederlagen gegen Eschbach oder Schweigen-Rechtenbach unterliefen ihm zwar Unkonzentriertheiten, badete diese jedoch meist noch in derselben Partie wieder aus. Alles in allem eine steigende Form im Vergleich zur letzten Runde. Vor allem beim Rauslaufen stark verbessert.

Maximilian Arnold: Ist als rechter Verteidiger gesetzt und durfte sich sogar schon im Sturmzentrum, wenn auch mit mäßigem Erfolg, probieren. Hat sich offensiv enorm verbessert und ist mit vier Treffern gleichauf mit Markus Buckel und Eric Buhrmann zweitbester Torschütze der Dammer. In der Defensivbewegung oft das zu offensive Teil in der Viererkette. Wirkt in der Spieleröffnung noch unsicher bei seinen Laufwegen, die sich wenn er sie macht, fast immer auszahlen. Vielleicht der schnellste Spieler in der Liga.

Georg Blesinger: Wichtigster Neuzugang der Schwarz-Weißen. Vorallem zu Beginn und zu Ende der Hinrunde ein Stabilitätsfaktor der Dammheimer Hintermannschaft. Zeichnet sich aus durch eine gute Spieleröffnung durch Diagonalbälle und einer Ballsicherheit, wie sie dem SVD in den letzten Jahren sicherlich gefehlt hat. Die Niederlagen sind auch gleichzusetzen mit einem Leistungsabfall von ihm. Zudem einer der Spaßvögel innerhalb der Mannschaft.

Patrick Berger: Vielleicht der konstanteste Spieler der ersten Mannschaft Dammheims. Durch seine Geschwindigkeit enorm zweikampfstark. Kann Stellungsfehler meistens im Sprint wieder ausbaden. In der Vorwärtsbewegung und dem Spielaufbau oftmals noch zu nervös und unsicher. Machte seine besten Spieler meist gegen die besten Stürmer der Liga. Teilt sich sein Stammplatz in der Innenverteidigung mit FTA. Unumstrittenes Feierbiest bei Mannschaftsabenden.

Markus Rocker: Wirkte über manche Strecken lustlos und leicht reizbar, spielt aber deutlich stabiler als letzte Runde. Trifft zwar nicht mehr so häufig, ist dafür taktisch gereift und ackert die ganze linke Seite ab. Keiner schindet Elfmeter oder Freistöße so wie er. Gehört technisch zu den drei besten der Landauer Vorstädter. Entwickelte sich in den Trainingseinheiten im Kreise der Mannschaft zum unangefochtenen Führungsspieler, auf den es zu hören gilt.

Thomas Birnbach: Hat ein ausgereiftes Mundwerk, welches er nicht scheut einzusetzen. Ist im zentralen Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Strotzt nur so von Ballsicherheit. Ist zwar nicht der schnellste, taktisch dafür aber sehr klug. Seine Pässe in die Spitze sind stets gefährlich und ebenso präzise. Gehört ebenfalls in den erweiterten Kreis der Führungsspieler. Muss aber noch lernen ruhig zu sein, wenn es gilt.

Marco Hüttling: Der Rückkehrer darf sich nach Ende der Hinserie Stammspieler nennen. Hinsichtlich seiner Rolle unter Bernhard Müller stellt dies eine Überraschung dar, da er auch oft körperlos zu spielen schien. Vor allem in der ersten Hälfte der Hinrunde eine Bank neben Thomas Birnbach, der oft wichtige Zweikämpfe gewinnen konnte und das Spiel im Mittelfeld ordnete. Technisch gut, oftmals hat er den Ball aber noch zu lange am Fuß, was ihn dann in die Bredouille bringt. Wuchs zusammen mit Joshua Wurm auf und lernte mit ihm das kleine Fußball-1×1.

Eric Buhrmann:  Pfeilschneller Neuzugang, der meist auf der linken Seite wirbelte. Fiel meist in den engen Spielen positiv auf und netzte nun schon vier Mal. Man munkelt, er sei bei Geburt von Sascha Kolb getrennt worden. Die beiden sind ein untrennbares Duo. Mit dem Ball am Fuß meist immer noch einen Tick schneller als sein Gegner, glänzt daher nicht nur als Torschütze, sondern auch als Vorlagengeber. Machte schon einige Dammheimer durch seine Tätowier-Fähigkeiten glücklich.

Markus Buckel: Geplagt von Wehwehchen kam der einstige Topscorer der Dammheimer nicht so gut in die Saison rein wie sonst. Ähnelt der letzten Saison. Traf vier Spiele in Folge, wurde dann aber von einer Verletzung zurückgeworfen. Wirkt nicht mehr so spritzig wie früher. Hat dennoch vielleicht das beste Spielverständnis im Team. Oftmals nach guten Trainingsleistungen Opfer der Rotation von Coach Marco Knoll. Wird dann durch Sascha Kolb ersetzt. Zweikampftechnisch kann Buckel noch eine Schippe drauflegen. Seine Kopfbälle sind so gefürchtet wie ein Eichhörnchen.

Daniel Mühl: DER Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Mannen von der Bornheimer Straße. Kann Chancen eigens kreieren und ist zurecht Kapitän des Teams. Läuft oft zu viel, sodass er sein Offensivspiel nicht vollends durchziehen kann. Muss als Führungsspieler lauter werden. Technisch und taktisch beschlagen hat er auch im Zweikampf seine Stärken. Als Mann hinter der Spitze mit zwei Tore noch zu ungefährlich vor der gegnerischen Kiste. Hat aber die meisten Tore bisher vorgelegt oder eingeleitet. Bester Spieler Dammheims. Kann zudem jede andere Sportart auch. Im Schafskopf und im „Stampfen“ ist er gefürchtet.

Joshua Wurm: Er ist der jüngste und mit elf Toren mit Abstand der beste Torschütze des SVD. Hatte zwischenzeitlich Ladehemmungen, die er jedoch zum Ende der Hinrunde ad acta legte. Arbeitet oft zu viel mit in die Defensive und hat Defizite im Ballhalten. Dafür zeichnen ihn gutes Spielverständnis und viele ungeahnte Laufwege aus. Muss lernen, seinen Körper richtig einzusetzen und mit dem Rücken zum Tor selbst durch Dribbling oder Fernschuss selbst mehr Chancen zu produzieren. Profitiert enorm vom System und vom Abgang David Zicklers.

Sascha Kolb: Oft auf den Außen eingesetzt, ist Kolb im Zentrum besser aufgehoben. Spielt gute Pässe und hat mit Abstand den besten Schuss in der Mannschaft. Seine Aktionen wirken oft zu behäbig. Hat er Platz, kann er den tödlichen Pass spielen. Wechselte sich oft mit Markus Buckel in der Startformation ab.

Felix Theuer-Arnold: Der Prototyp des Innenverteidigers. Schnell, dynamisch, groß und zweikampfstark teilt sich FTA die Position neben Georg Blesinger mit Patrick Berger. Hat aufgrund einer Nasenoperation die letzten Hinrundenspiele verpasst. Keinen Stammplatz trotz obengenannter Attribute hat er aufgrund seiner taktischen Mängel. Zudem ist Theuer-Arnold nie verlegen um eine Diskussion. Beendet ist diese nie, bevor FTA Recht bekommt. Stellt er die Mängel ab, kann er ohne Wenn und Aber Dammheims Geheimwaffe werden um das Rennen an der Tabellenspitze.

Zum Rest ist keine Bewertung abzugeben.


09.11.2014 • 17. Spieltag • VTG Queichhambach III-SV Dammheim 0:3 (0:0)

Tore: Wurm (2x), Welzel

Wer entscheidet die Herbstmeisterschaft für sich?
Diese Frage war zu Beginn des Spiels für beide Mannschaften unerheblich, denn während der SVD lediglich vier Punkte auf den Erstplatzierten Essingen hatte, befanden sich die Hornbach-Buben trotz zweier erfolgreicher Partien gegen Queichheim (Remis) und Albersweiler (Sieg) immer noch mitten im Abstiegskampf.

Auf dem tadellosen Ausweichplatz pfiff der Schiedsrichter heute schon um 12:45 Uhr die Partie an. Die ersten Minuten versprachen eine heiße Partie: Beiden gingen ein hohes Tempo und kamen in den ersten 20 Minuten schon zu der ein oder anderen Gelegenheit. Der Gastgeber hatte sogar eine sogenannte Hundertprozentige, als nach einem Freistoß jeder schlief und ein Queichhambacher Abwehrspieler frei an den Ball kam. Glück für die Knoll-Knaben war es jedoch, dass der Abnehmer selbst nicht mit dieser Chance rechnete und den Ball folglich drüber drosch. Bis zum Abpfiff der ersten Halbzeit war es dann eigentlich nur noch Queichhambach, die Fußball spielten. Ohne Bewegung und Kreativität gelang es den Schwarz-Weißen weder Chancen zu produzieren noch Konter zu verwerten. So gingen die 22 Spieler ohne Torerfolg in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel erschienen die Mannen ganz in Weiß mit einer ganz anderen Spannung auf dem Platz des ASV Gräfenhausen. Gewillt nun das Spiel zu dominieren spielte man zielstrebig nach vorne. In der 55. Minute war es dann Eric Björn Buhrmann, der sich auf der rechten Seite von den Zwängen seines Gegenspielers befreien konnte und Richtung Tor sprintete. Ein wohltemperierter Pass auf Buhrmann befähigte diesen dann querzulegen auf den mitgelaufenen Wurm, der seinen zehnten Saisontreffer erzielen konnte. Nach dem Führungstreffer spürte man eine leicht aufkommende Unsicherheit in der Hintermannschaft der Dammer. Zugleich boten sich offensiv jedoch mehr Räume. Infolgedessen konnte auch der in der Halbzeit selbsteingewechselte Spielertrainer Marco Knoll dem Spiel noch seinen Stempel aufdrücken. Mit einem wunderbarem Diagonalpass bediente er Steffen Welzel in der 70. Minute mustergültig, der sich dann noch per Heber über den Tormann gegen zwei Gegenspieler behaupten konnte und so sein Tordebüt in dieser Saison feierte. Joshua Wurm konnte dann noch mit seinem zweiten Tor an diesem Tag nach schönem Zusammenspiel von Markus Buckel und Maximilian Arnold auf 3:0 erhöhen. An diesem Spielzug zeigte sich wieder, wie einfach Fußball sein kann. Mit einem einfach Doppelpass hebelte Buckel die Abwehr aus und bereitete die punktgenaue Flanke von Maxi Arnold vor. Wurm traf zunächst den Torhüter, der jedoch nur abklatschen ließ. So war er erneut zur Stelle und verwertete den Rebound. Eine enttäuschende erste Hälfte wurde also überstrahlt von einer sehr starken zweiten Halbzeit, bei der vorallem Steffen Welzel und Maximilian Arnold zu überzeugen wussten. Nun steht man mit 30 Punkten lediglich Einen hinter Tabellenführer Essingen, die bei Bergzabern eine 0:1-Niederlage hinnehmen mussten. Das Problem ist, dass noch drei andere Mannschaften ebenfalls 30 Punkte zu verzeichnen haben. So kann man sich keinen Ausrutscher erlauben. Also gilt für nächten Freitag in Frankweiler: Verlieren verboten!

So spielten sie: Becker- Blesinger, Berger, Arnold, Rocker- Hüttling, Mühl, Kolb, Buhrmann, Welzel- Wurm
Bank: Knoll, Fernandes Cunha, Buckel
Beste Spieler: Arnold, Welzel, Buhrmann